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Party

22.05.2015

Wehe, wenn sie losgelassen

Ü30 war das Motto, das aufging. Dass auch noch jenseits dieser Grenze richtig gefeiert werden kann, bewiesen über 200 Gäste der Rocknacht.
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Ü30 war das Motto, das aufging. Dass auch noch jenseits dieser Grenze richtig gefeiert werden kann, bewiesen über 200 Gäste der Rocknacht.
Bild: Christian Kruppe

Über 200 Gäste feiern ausgelassen die Ü-30-Rocknacht der Kolpingsfamilie. Heaven’s Gate spielt über vier Stunden

Dass der Begriff „Partyvolk“ nicht nur diejenigen bezeichnet, die gerade die Volljährigkeit erreicht haben, zeigte jetzt wieder die Ü30-Rocknacht der Kolpingsfamilie im Pfarrzentrum. Gedacht also für die, die 1985 – das Jahr in dem die Schweiz die Autobahnmaut einführte – oder früher geboren wurden. Davon waren reichlich da.

Doch das Partyvolk ist größer. Da gibt es die Gruppe derer, die schon etwas bis deutlich mehr als ein Vierteljahrhundert Lebenserfahrung mitbringen. Die können auch feiern. Es fanden sich sogar einige wenige ein, deren 30. Geburtstag noch aussteht, das Gros der Gäste hatte diesen aber schon meist weit hinter sich gelassen. Dies war aber kein Hindernis für eine tolle Stimmung. Eher galt das Motto „Wehe wenn sie losgelassen“.

Schon bei der Band Pure Acoustic, die wie im Vorjahr die Rolle der Einheizer übernahm, juckte die Ersten das Tanzbein. Richtig rund ging es dann, als Heaven´s Gate die Bühne enterte. Die Chemie zwischen Publikum und Band stimmte auf Anhieb – was auch nicht wunderte, war man doch im selben Alter und mit derselben Musik groß geworden: mit guter, handgemachter Rockmusik. Genau das bietet die Band.

Schnell wurde es vor der Bühne voll. Die harten Rhythmen der Band sorgten dafür, dass fast kein Gast mehr still stand. Heaven´s Gate zeigte, dass sie ihr Handwerk beherrschen. Beeindruckend vor allem Sängerin Marian Narciso, die mal sanft, mal gewaltig alle Lagen des Rocks beherrscht.

Da musste auch Andi Miller zurückstehen. Der charismatische Allrounder fesselt als Sänger wie auch an den Percussion-Drums immer noch die Zuhörer mit seiner Energie und Aura, doch gegen den Charme der Sängerin Marian kommt er nicht an.

Publikum und Band schaukelten sich gegenseitig hoch, die Stimmung stieg. Den ersten Höhepunkt gab es dann als Marian Narciso nacheinander die Tina Turner-Hits „Proud Mary“ und „Nutbusch City Limits“ anstimmte. Der Saal bebte – und man konnte nur hoffen, dass der Statiker bei der Sanierung des Hauses anno 2010 ein solches Konzert einkalkuliert hat.

Über vier Stunden rockten Band und Publikum – kaum ein Konzert moderner Musiker dauert so lange. Auch wenn viele der „Oldies“ am Ende des Abends doch etwas erschöpft waren, herrschte schon Vorfreude auf die auch hoffentlich im kommenden Jahr wieder stattfindende Rocknacht der Schwabmünchner Kolpingsfamilie.

Bei uns im Internet

mehr Bilder der Rocknacht unter

schwabmuenchner-allgemeine.de

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