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Verkehr

19.06.2020

Wehringen: Die Brückenbaustelle ist Geschichte

Der Weg wird freigeschnitten: Am Freitag wurde die neue Bahnunterführung zwischen Oberottmarshausen und Wehringen eingeweiht.
Bild: Piet Bosse

Die Eisenbahnbrücken sind fertig, Autofahrer können wieder zwischen Oberottmarshausen und Wehringen fahren. Ein wichtiges Projekt ist noch geplant.

Die Brückenbaustelle zwischen Oberottmarshausen und Wehringen gehört der Vergangenheit an. „Wir sind alle erleichtert“, sagte Wehringens Bürgermeister Manfred Nerlinger bei der Einweihung der Unterführung auf der Oberottmarshauser Straße.

Im Februar 2019 hatten die Bauarbeiten begonnen. Die Bahn hatte zunächst die Eisenbahnbrücke über der Oberottmarshauser Straße und die ungefähr 450 Meter weiter nördlich liegende Brücke über der Bajuwarenstraße erneuert. Diese Brücke wurde in den gleichen Maßen wie die frühere gebaut. Unter ihr verläuft der Wirtschaftsweg, der im Juni freigegeben werden soll.

Der Radweg nach Oberottmarshausen sorgt für mehr Mobilität

Die neue Brücke an der Oberottmarshauser Straße ist 60 Zentimeter höher und 4,20 Meter breiter als vorher. Der große Vorteil: Die zweispurige Fahrbahn ist sechs Meter breit, damit können jetzt auch problemlos zwei Lastwagen aneinander vorbeifahren. Die Brücke spannt sich über den Weg, der Wehringen mit Oberottmarshausen verbindet – ein Aspekt, der Wehringens Bürgermeister wichtig ist: „Brücken und Straßen schaffen Verbindungen. Sie verbinden Menschen, Ortschaften und Landstriche.“ Der größte Gewinn des Neubaus ist für den Bürgermeister aber der kombinierte Fuß- und Radweg. „Auch wenn der komplette Radweg von Oberottmarshausen nach Wehringen erst in einigen Jahren realisiert werden kann, haben wir mit dem Weg im Brückenbereich den wichtigsten Grundstein gesetzt.“ Der Fuß- und Radweg sei ein Nadelöhr. Die Brücke über der Bajuwarenstraße hat 1,8 Millionen Euro gekostet. Die über der Oberottmarshauser Straße war teurer – nämlich 3,2 Millionen Euro.

Wehringens Bürgermeister lobte die Zusammenarbeit mit der DB Netz AG. Die Gespräche seien reibungslos verlaufen, was der Grund dafür war, dass der Bau pünktlich im Frühjahr 2019 beginnen konnte.

Alle Beteiligten waren sichtlich erleichtert, auch Oberottmarshausens Bürgermeister Andreas Reiter. „An der B17 wird eine weitere Brückenverbindung gebaut, wir sind froh, dass jetzt die erste Brücke fertig ist. Jetzt fühlt man sich nicht mehr so beengt.“ Reiter ging auch auf den Radweg ein: „Die Leute schreien nach dem Radweg.“ Der erste wichtige Schritt zu mehr Mobilität sei gemacht.

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