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Wehringen

16.04.2019

Wehringen will kräftig investieren

Bürgermeister Manfred Nerlinger (stehend) und Amtsleiter Andreas Euba präsentierten das Wehringer Zahlenwerk.
Bild: Anja Fischer

Wehringens Bürgermeister Manfred Nerlinger spricht auf der Bürgerversammlung verschiedene Projekte an. Außerdem hat der Ort hat Verkehrsprobleme.

Mit einem Festvortrag zum Thema „40 Jahre Erdgas Schwaben in Wehringen“ begann nach einem Musikstück des Musikvereins Wehringen in diesem Jahr die Wehringer Bürgerversammlung. Dr. Sylke Schlenker-Wambach von der Kommunalkundenbetreuung sprach über die Vorteile der langen Zusammenarbeit und brachte sogar ein Geschenk mit: Die Wehringer Grundschüler dürfen sich auf Kosten von Erdgas Schwaben über eine Vorstellung des Eukitea-Theaters freuen.

Bürgermeister Manfred Nerlinger hatte im Anschluss daran ebenfalls nur Erfreuliches zu berichten. Allein das Zahlenwerk von Verwaltungs- und Vermögenshaushalt stellt sich für 2019 gut dar, was der Gemeinde einiges an Investitionen erlaubt. Geplant sind unter anderem der Erwerb des Pfarrhofgrundstücks und dessen Umwandlung in einen Treffpunkt mit erlebbarer Singold. Hier ziehen sich die Kaufverhandlungen mit der Diözese Augsburg noch hin. Derzeit laufen die Planungen für einen Neubau des Bauhofs im Gewerbegebiet, die Umgestaltung der Freifläche auf dem Friedhof und den Bau einer Freiluftsporthalle auf dem Gelände des FSV Wehringen.

Einige Projekte in Wehringen sind schon abgeschlossen

Auch über zahlreiche abgeschlossene Vorhaben im vergangenen Jahr konnte Nerlinger berichten. Beispiele sind die Modernisierung der Kläranlage, die neue Urnenwand am Friedhof, eine neue Asphaltschicht für die Reinhartshauser Straße, die Slip-Anlage an der Wertach, die Anschaffung neuer Geräte für den Bauhof und die Beleuchtung des Kirchturms St. Georg.

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Die Bürger zeigten sich mit der Leistung von Gemeinderat und Gemeindeverwaltung zufrieden. Nur wenige Anregungen kamen nach dem offiziellen Teil als Fragen aus der Bürgerschaft. So ging es zum einen um das Einfahren von der Ulrichstraße auf die Hauptstraße, welches sich vor allem im Berufsverkehr als schwierig erweist. Für Bürgermeister Manfred Nerlinger war diese Situation nicht neu: „Wir haben unsere erste Idee, dort einen Kreisverkehr zu bauen, bereits verworfen“, erklärte er. „Derzeit wird aber eine Lösung aus verschiedenen Maßnahmen wie einer Straßenverengung, dem Bau zweier Querungshilfen und der Verlängerung des Fahrradweges von Bobingen kommend, erarbeitet.“ Die Umbauten sollen ab 2021 beginnen.

Auch Wohnraum für Senioren kam auf der Bürgerversammlung zur Sprache

Ehrenbürger Ulrich Egger machte den Vorschlag, seitens der Gemeinde Wohnraum in Form von Kleinwohnungen oder seniorengerechten Wohnungen für die Wehringer Senioren zu schaffen. Hierzu gebe es bereits mehrere private Initiativen, gab der Bürgermeister bekannt, sodass in den nächsten Monaten auch hier mit einem Angebot zu rechnen sei.

Ein neues Bauprojekt in der Sudetenstraße wurde noch angesprochen. Anwohner erwarten eine zusätzliche Verschlimmerung der jetzt schon angespannten Parksituation dort. „Die Straße ist zugeparkt“, hieß es. Hier konnte Nerlinger aber bestätigen, dass der Bauträger die vorgeschriebene Anzahl an Parkplätzen auf dem Grundstück bereitstellt.

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