18.12.2010

Wehringen zieht Bilanz

Für ihr ehrenamtliches Engagement dankte Bürgermeister Manfred Nerlinger (2. von rechts) Hans Müller, Veronika Schreier und Stefan Vonay (von links). Foto: Stöbich
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Für ihr ehrenamtliches Engagement dankte Bürgermeister Manfred Nerlinger (2. von rechts) Hans Müller, Veronika Schreier und Stefan Vonay (von links). Foto: Stöbich
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Mit Geschenken und einem gemeinsamen Essen dankte Bürgermeister Manfred Nerlinger zahlreichen Wehringern, die sich das ganze Jahr über ehrenamtlich in der Gemeinde engagieren. Zu ihnen gehören auch Veronika Schreier, die lange Zeit als Vorsitzende des Obst-und Gartenbauvereins tätig war, sowie Eva-Maria Aich, die in vier Jahrzehnten an der Grundschule rund 800 Kinder unterrichtet hatte. Bei der Jahresschlussfeier wurden außerdem Stefan Vonay vom Faschingsclub und Hans Müller vom Fußballverein ausgezeichnet, die viele Jahre als Vorsitzende gearbeitet hatten.

Ohne all die Helfer, die meist nicht im Blickpunkt der Öffentlichkeit stünden, wäre Wehringen kein funktionierendes Gemeinwesen, lobte Nerlinger die in Vereinen und sonstigen Organisationen engagierten Bürger.

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Für ihre Unterstützung dankte er auch den Mitstreitern in Gemeinderat und Verwaltung, namentlich seinen Stellvertretern Karl-Heinz Geißlinger und Andreas Jähnert sowie dem geschäftsleitenden Beamten Jürgen Schuler. "Über Parteigrenzen hinweg arbeiten wir gemeinsam sehr erfolgreich an der Zukunft unseres Dorfes", betonte der Bürgermeister.

Mit dem zu Ende gehenden Jahr zeigte er sich sehr zufrieden: Die Zahl der Einwohner ist 2011 leicht gestiegen, während der Schuldenstand mit nur 150 Euro pro Kopf auf einem Rekordtief liegt. Dem stehen Rücklagen in Millionenhöhe gegenüber, sodass die Gemeinde im neuen Jahr eine Reihe neuer Investitionen anpacken kann (wir berichteten). "Solide Finanzen waren und sind ein Markenzeichen Wehringens", so Nerlinger; deshalb müsse man nicht an der Gebührenschraube drehen, sondern könne den Vereinen auch künftig Zuschüsse in der bisherigen Höhe zusagen.

Wehringen zieht Bilanz

350 000 Euro Schaden beim Brand in der Schule

Die schlimmste Nachricht war heuer der Brand in der Schule, der im März einen Schaden von 350 000 Euro verursacht hatte. Trotzdem musste der Unterricht nur einen Tag ausfallen und dank des schnellen Handelns der Lehrer und Feuerwehr gab es keine Verletzten. Für Aufregung hatte auch das Wasserwirtschaftsamt mit der vorläufigen Sicherung der Überschwemmungsgebiete an der Singold gesorgt. Denn durch zusätzliche Auflagen waren drei Bauwerber blockiert, bis der hartnäckige Bürgermeister das Amt zu einer anderen Sichtweise bewegen konnte. Gemeinsam mit Bobingen und Großaitingen wolle Wehringen selbst eine Studie zum Hochwasserschutz in Auftrag geben, kündigte Nerlinger in seinem Jahresbericht an. (stö)

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