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Wenn die Dinge dauern

Wenn die Dinge dauern
Kommentar Von Maximilian Czysz
04.07.2020

Die Flaschenpost von Benjamin aus Gennach zeigt: Manchmal dauert’s im Leben.

Zwei Jahre lang trieb seine Nachricht die schätzungsweise zehn Kilometer von Gennach nach Schwabmünchen, ehe sie gefunden wurde. Benjamin hatte die Flaschenpost in der Zwischenzeit vergessen – umso größer war jetzt die Freude, als sie wieder auftauchte.

Uns bringt das Suchen und Finden manchmal zur Weißglut. Vor allem, wenn wir irgendetwas verlegt haben und es dann nicht mehr in Sekundenschnelle wieder auftaucht. Stresstrainer raten da zu Suchstrategien. Erster Schritt: Ruhig durchatmen und nachdenken, wo zuletzt der Autoschlüssel, der Geldbeutel oder das Handy verwendet wurde. Zweiter Schritt: Wer zu keinem Ergebnis kommt, sollte anschließend überlegen, ob jemand anders den Gegenstand zuletzt in der Hand hatte. Immer noch auf der Suche? Dann sollte Schritt drei helfen: Am Abend kurz vor dem Einschlafen in Gedanken alle Orte durchgehen, die als Fundort in Frage kommen.

Den Experten zufolge soll der Trick das Unterbewusstsein anregen. Wer dann am nächsten Morgen immer noch nicht fündig geworden ist, kann die getrost einstellen und sich mit der Erkenntnis zufrieden geben: Manchmal dauern die Dinge.

Lesen Sie hier die Geschichte zu Flaschenpost, die zwei Jahre lang unterwegs war: Flaschenpost kommt nach zwei Jahren an

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