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Ballett

12.03.2013

Wenn die Zwerge rappen, dann steppt im Publikum der Bär

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4 Bilder

Schwabmünchens Tanzwelt begeistert bei „Schneewittchen und die sieben Zwerge“. 100 Kinder und Jugendliche präsentieren sich dem Publikum in der ausverkauften Stadthalle

Schwabmünchen Mit „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ präsentierten die Elevinnen und Eleven der Schwabmünchner Tanzwelt ihre diesjährige Ballettaufführung, in der – erwartungsgemäß – restlos ausverkauften Stadthalle.

Die Story von der schönen Prinzessin nach dem gleichnamigen Märchen der Gebrüder Grimm, wurde von Larissa Nowomiejski, Tanzpädagogin und Inhaberin der Schwabmünchner Tanzschule Tanzwelt ideenreich und stilsicher choreografiert und inszeniert. Zu einem abwechslungsreichen Mix aus klassischer und aktueller Musik zeigten die mehr als 100 kleinen und großen Tänzer, wie kurzweilig und mitreißend Ballett sein kann. Von der ersten Minute an wurde das Publikum in den Bann gezogen, dazu trugen natürlich auch die originellen Kostüme von Ingeborg Nowomiejski und das kreative Make-up und Haarstyling von Christine Wettengl bei.

Die Schüler aller Ballettstufen dürfen mitwirken

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Wie jedes Jahr durften die Schüler aller Ballettstufen mitwirken. Und so waren die Kleinen die Größten auf der Bühne: Täubchen-Ballerinnen, Pilze, Hasen, Blumen, Waldgeister, Fledermäuse und Schmetterlinge eroberten die Herzen des Publikums im Sturm. Die Solisten überzeugten mit professionellem Spitzentanz und ausdrucksvollem Schauspiel. Allen voran Carolin Ladner als anmutiges Schneewittchen „wie aus dem Bilderbuch“, die nicht nur im Pas de deux mit ihrem Prinzen Sascha Lorenz glänzte. Natascha Hass beeindruckte mit viel Verve in ihrer gekonnten Charakterdarstellung der bösen Königin. Ein Genuss war auch die Darbietung der in jeder Hinsicht bezaubernden Katharina Hankl als „großer Schmetterling“ und Theresa Mayr als „Spiegel“. Die sieben Zwerge und ihre neun Hilfszwerge waren der Überraschungshit, als sie mit ihrer fetzigen Rapnummer den Saal rockten. Aber egal, ob die Schildkröten eine Steppeinlage darboten, die Erdbeeren, der Jäger (Regina Forster) oder der Knappe (Marco Richter) ihre Auftritte hatten, jeder Tänzer wirkte für sich wie ein Solostar.

Das Beste kommt – wie immer – zum Schluss

Und nachdem das Beste bekanntlich am Schluss kommen soll, schwirrten die Vorschulballettgruppen als entzückende Mai- und Marienkäfer an der Hand ihrer großen Käfer (Monika Grozner und Christine Ladner) auf die Bühne. Erst ein bisschen zurückhaltend, dann ganz konzentriert beim Tanz, rissen sie die Zuschauer förmlich von den Stühlen.

Tosender Beifall war der Lohn für so viel Enthusiasmus und Engagement der Tänzer. Fast ein halbes Jahr hatten sie geprobt, zum Teil mit Doppelrollen und mehrmals die Woche. Ein Aufwand, der im Zeitalter der Computerspiele nicht alltäglich ist. Für Kristina Haag, 7 Jahre, und Johanna Hankl, 9 Jahre, ist der Einsatz aber selbstverständlich: „Das wichtigste ist die Freude am Tanzen und der Spaß in den Ballettgruppen“, sagen beide unisono. Entscheidend dabei: Tanzlehrerin Larissa. „Die ist so nett“, sagen die Kinder. „Das ist ganz wichtig. Da können wir wohl auch für alle anderen Kinder sprechen.“

Bilder von der Ballettaufführung finden Sie im Internet unter schwabmuenchner-allgemeine.de

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