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Projekt

27.02.2015

„Wenn ich Bürgermeister wäre...“

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Die Kinder des Projekts „Wunschdorf“ durften im Sitzungssaal des Rathauses Bürgermeister Andreas Scharf die Ergebnisse präsentieren.

Kinder der Grundschule Graben arbeiten für ihr Wunschdorf

Konzentriert sitzen drei Gruppen mit jeweils fünf Kinder über einem Ortsplan von Graben in ihrer Mitte. Sie diskutieren eifrig miteinander, was ihnen in Graben und Lagerlechfeld fehlt und zeichnen ihre Vorschläge farbig in den großen Ortsplan ein. Denn wie ihr individuelles Wunschdorf aussehen könnte, darum geht es bei dem gleichnamigen Projekt der Grundschule Graben.

„Was gefällt dir an Graben beziehungsweise Lagerlechfeld? Findest du, dass man im Ort noch etwas verbessern kann? Was würdest du ändern, wenn du Bürgermeister wärst?“ Mit diesen Fragen beschäftigten sich ab Januar die 15 interessierten Kinder der ersten und zweiten Klasse, die sich zum Projekt „Wunschdorf“ mit Angela Bschorr (Kinder- und Jugendreferentin Graben) und Melanie Zacher (pädagogische Fachkraft beim Kreisjugendring Augsburg-Land) angemeldet hatten. Gemeinsam mit der Projektgruppe ließen die Kinder ihrer Fantasie und Kreativität freien Lauf, zeichneten Bilder ihrer Wunschstadt und gestalteten ihr persönliches Wunschdorf.

Als „Dorf-Detektive“ erkundete die Gruppe in einem „Orts-Check“ die Gemeinde Graben (mit Lagerlechfeld) auf eigene Faust und erarbeitete Verbesserungsvorschläge. Im Rahmen des Projekts wurden dann alle Grundschüler zu einer großen Kinderversammlung eingeladen und sammelten dort weitere Ideen.

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Dabei wurde deutlich, dass den Kindern vieles schon sehr gut gefällt, zum Beispiel die Spielplätze und die Schule. Gleichzeitig kamen viele Wünsche: So soll etwa eine Fußgängerampel in Graben/Lagerlechfeld (Höhe Gewerbegebiet) die Kinder sicher über die Straße bringen und eine Korbschaukel, auch für jüngere Kinder, auf einem Spielplatz installiert werden. Während der Projektstunden wurde zugleich darüber diskutiert, wie die Chancen für den Bau eines Fast-Food-Restaurants oder eines Schwimmbads stehen.

Am Ende des Projekts war es dann so weit: Die Kinder des Projekts „Wunschdorf“ durften im Sitzungssaal des Rathauses Bürgermeister Andreas Scharf die Ergebnisse präsentieren. Vielleicht wird ja schon bald aus dem Wunschdorf Wirklichkeit? (SZ)

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