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Futsal

20.12.2019

Wer folgt Bobingen ins Finale?

Adrian Schlosser (am Ball) hat sich vergangenes Wochenende mit dem TSV Bobingen schon für das Finalturnier Ende Dezember in Fischach qualifiziert. Am Sonntag werden die noch fehlenden drei Teams ermittelt.
Bild: Christian Kruppe

Beim Futsal-Qualifikationsturnier in Schwabmünchen scheint vieles möglich. Ein echter Favorit ist aus dem Feld der sechs Teilnehmer nicht auszumachen

Vergangene Woche, deutlich früher als sonst, hat die Qualifikation zur Landkreismeisterschaft im Futsal begonnen. Das Finale steigt am 29. Februar in Fischach, neben dem gesetzten Teams des Titelverteidiger Türkgücü Königsbrunn und dem Gastgeber TSV Fischach kommen weitere sechs Teams über die Vorrundenturniere hinzu. Vergangene Woche haben sich neben dem TSV Bobingen der TSV Meitingen und der SSV Anhausen bereits qualifiert. Am Sonntag werden in drei Turnieren mit 18 Mannschaften die noch fehlenden drei Finalrundenteilnehmer gesucht.

Eines dieser Turnier steigt in den Hallen der Schwabmünchner Leonhard-Wagner-Schulen.

In zwei Dreiergruppen wird eine Vorrunde gespielt, danach folgen Halbfinale und Finale. Der Sieger fährt dann kurz vor dem Jahreswechsel nach Fischach.

Wer folgt Bobingen ins Finale?

Wie sind die Teams aufgestellt?

Für das Schwabmünchner Turnier einen Favoriten auszumachen fällt schwer. Denn es kommt immer darauf an, wie stark die Teams aufgestellt sind. Das sieht Langerringens Trainer Klaus Köbler so. „Wenn Schwabmünchen ein paar Spieler aus der ersten Mannschaft dabei hat, dann können die viel erreichen. auch Kaufering darf man nicht unterschätzen“, so Köbler, der ergänzt: „Schwabegg war in der Halle immer stark und auch Untermeitingen hat einige Spieler im Kader, die Halle richtig gut können.“

Nicht zu vergessen sind da auch Köblers Langerringer. „Klar zählen wir auf dem Papier auch zu den Favoriten“, so Köbler, der aber auch einschränkt: „Der neue Modus ist komisch, ich bin noch gar nicht auf die Halle eingestimmt.“ Für Köbler beginnt die Hallenzeit zu früh und zu einem unglücklichen Zeitpunkt. Denn die Langerringer haben am Tag vor dem Turnier ihre Weihnachtsfeier. Daher sieht Köbler die Aufgabe sehr entspannt, auch wenn er mit „der bestmöglichen Mannschaft auflaufen und Spaß haben will.“

Schwabmünchen will sich gut verkaufen

Ähnlich sieht es Köblers Schwabmünchner Kollege Sebastian Holzer. „Klar wollen wir weiterkommen, aber viel wichtiger ist, dass sich keiner verletzt, denn die Saison draußen ist wichtiger“, so Holzer, der kein Freund des Futsals ist. „Das liegt vielleicht den jüngeren besser als älteren wie mit. Mir gefällt der klassische Hallenfußball besser“, erklärt er. Trotzdem möchten sich die Schwabmünchner gut verkaufen, am besten weiterkommen. Holzer sieht dabei aber die Langerringer in der Favoritenrolle. Die junge Truppe sollte in der Halle nicht unterschätzt werden.

In jedem Fall dürfte es am Sonntag in Schwabmünchen spannend werden, denn auch die bislang nicht erwähnten Klosterlechfelder haben in der Vergangenheit schon bewiesen, dass auch sie in der Halle mehr als nur mithalten können.

Das Turnier im Überblick

Gruppe 1 SpVgg Langerringen, SV Schwabegg, TSV Klosterlechfeld.

Gruppe 2 SV Untermeitingen, VfL Kaufering, TSV Schwabmünchen.

Beginn Vorrunde 13.30 Uhr, Halbfinale 16.10 Uhr, Finale 17.10 Uhr

Spielzeit 2x10 Minuten

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