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29.07.2010

Wettbewerb soll im Zentrum zu Taten führen

Ein Grundstück für das angedachte Kulturhaus (im Vordergrund) im Zentrum hält die Stadt Königsbrunn seit Jahren bereit. Foto: Hermann Schmid
Bild: Hermann Schmid

Königsbrunn Der Stadtrat hat einstimmig grünes Licht gegeben für einen Ideen- und Realisierungswettbewerb "Neue Mitte Königsbrunn", der Vorschläge für die künftige Entwicklung im Zentrum liefern soll. "Wir brauchen aber nicht nur Visionen, sondern einen konkreten ersten Schritt", betonte der betreuende Architekt Eberhard Wunderle aus Neusäß. Deshalb sollen die Wettbewerbsteilnehmer auch ausarbeiten, wie sie ein künftiges Kulturhaus gestalten würden.

Seit dem Frühjahr 2006 steht dieses Projekt als ein Fixpunkt der Stadtentwicklung im Zentrum fest. Hierfür hat die Stadt schon einen Bauplatz gesichert: das Grundstück der früheren Geschäftsstelle der Kreissparkasse an der Marktstraße.

In vier "Bauzonen" aufgeteilt

In anderen Bereichen des Zentrums sind eine Reihe von Grundstücken noch in privater Hand und stehen derzeit nicht für die Stadt oder private Investoren zur Verfügung. Deshalb hat Wunderle in Abstimmung mit den Preisrichtern das Wettbewerbsgebiet in vier "Bauzonen" eingeteilt, die in den Entwürfen getrennt behandelt und nacheinander umgesetzt werden sollen.

Wettbewerb soll im Zentrum zu Taten führen

Das besondere Augenmerk liegt dabei auf dem 1. Baufeld links und rechts der Marktstraße. Hier soll das Kulturhaus platziert werden. Die bislang hierfür vorgesehenen 5000 Quadratmeter Nutzfläche erscheinen Wunderle jedoch zu groß: "Das ist die Fläche der neuen Stadtbücherei in Augsburg!" Er empfahl, hierzu neue Vorgaben zu machen.

Eine Stiftung für das Kulturhaus?

Im Wettbewerb wird angeregt, das Erdgeschoss im Kulturhaus - das die Stadtbücherei und das Kulturbüro aufnehmen soll - mit Geschäften und Gastronomie zu kombinieren, um Besucher heranzuführen. Offen ist derzeit noch, ob ein Investor oder die Stadt selbst das Objekt bauen und vermarkten wird. Ein Ergebnis des Wettbewerbs soll bis Anfang nächsten Jahres vorliegen.

Auf Zweifel aus den Reihen der SPD, die Stadt habe angesichts einiger offener Projekte vorerst gar kein Geld für ein attraktives Kulturhaus, ging Bürgermeister Ludwig Fröhlich nur kurz ein: "Geld hat man nie genug." Er könne sich vorstellen, über eine Bürgerstiftung Mittel für das Kulturhaus zu sammeln.

Im 2. Baufeld ist im östlichen Bereich mehrgeschossiger Wohnungsbau vorgesehen. Auch hier stehen die Chancen für eine rasche Umsetzung gut. Die dafür nötigen Grundstücke sind bereits im Besitz der Königsbrunner Baufirma Dumberger. "Randbemerkung und Seite 3

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