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Graben

24.03.2020

Wie soll der Kindergarten in Graben erweitert werden?

Bei der Diskussion über die Kindergartenvergrößerung wurden neben der Erweiterung nach Osten (Richtung Fahrrdständer) auch Stimmen für eine Westerweiterung (Richtung Garage) laut.
Bild: Uwe Bolten

Plus Um den Bedarf decken zu können, will die Gemeinde Graben die Einrichtung Pfiffikus ausbauen. Wie das genau aussehen soll, ist allerdings noch unklar.

Das Landratsamt Augsburg hat den Bedarf der Kommune für eine Erweiterung des Kindergartens Pfiffikus um 50 Plätze anerkannt. „Um den Förderantrag zu stellen müssen wir an die Entwurfsplanung gehen“, erklärte jüngst Grabens Bürgermeister Andreas Scharf. Neben der Vergrößerung des Bestandsgebäudes nach Osten stand eine Aufstockung des Gebäudes mit und ohne Ost-Erweiterung erstmals zur Diskussion.

„Die Aufstockung wäre recht einfach: Dach runter, Etage drauf, Dach drauf“, skizzierte Scharf. Bei einigen Mitgliedern des Gemeinderats kamen Zweifel auf, ob das bei laufendem Betrieb möglich sei. Ebenso kam die Idee zur Vergrößerung des Gebäudes nach Westen hin auf.

Der Gräbinger Kindergarten Pfiffikus soll nach Willen des Rates um zwei Gruppen erweitert werden.
Bild: Uwe Bolten

Baukosten würden um zwei Millionen steigen

Die Baukosten würden sich laut Scharf je nach Variante von zwei Millionen Euro nach oben bewegen. Zur Klärung will der Bürgermeister zusätzliche Informationen einholen.

Wie soll der Kindergarten in Graben erweitert werden?

Daneben waren Geschwindigkeitskontrollen Thema im jüngsten Gemeinderat. „Im Herbst 2019 wurde über einige Tage hinweg die Geschwindigkeiten von Kraftfahrzeugen in der Bahnhofstraße und Lechfelder Straße verdeckt ermittelt“, berichtete Scharf und legte den Ratsmitgliedern die Tabellen der gemessenen Fahrten vor. „Insgesamt können wir mit dem Ergebnis zufrieden sein. Die Durchschnittsgeschwindigkeit der rund 53.000 Fahrzeuge war in Ordnung“, sagte er, konnte sich aber ein Kopfschütteln über die 60 Fahrer, die mit mehr als 80 Stundenkilometern unterwegs waren, nicht sparen. Sechs Fahrzeuge hätten sogar Tempo 100 überschritten.

Diskussion um Wahlplakate

Durch die Wahlplakate seien Lücken in der Plakatierungsverordnung der Kommune deutlich geworden, berichtete Bürgermeister Scharf. So wurde beispielsweise die Aufstellung von Plakaten auf privatem Grund oder die Trennung zwischen Wahlplakat und Ankündigung von Veranstaltungen durch politische Kräfte thematisiert. „Wir hatten eine gute Idee, konnten uns aber bei der Erstellung der Verordnung die Detailprobleme nicht vorstellen. Wir sollten für die Zukunft, insbesondere mit Blick auf folgende Wahlen, lernen.“

Auf Rückfrage eines Bürgers zum Zuschuss von 45.000 Euro für den Umbau der Kirche Sankt Martin räumte Bürgermeister Scharf ein, dass die Argumente bei der Bekanntgabe des Beschlusses nicht erläutert wurden. „Die Kommune hat in der Vergangenheit Vorhaben der örtlichen Pfarreien immer bezuschusst, weil damit die ehrenamtliche Tätigkeit der Organisation vor Ort unterstützt wird“, erklärte er. Im vorliegenden Fall entstehe in der umgebauten Kirche ein neuer Gemeindesaal mit Nebenräumen, den die Pfarrgemeinde für aktive, ehrenamtliche Arbeit nützt und den auch die Gemeinde bei Beerdigungen in Anspruch nehmen könne.

27.000 Euro Zuschuss

Die Regierung von Schwaben hat der Gemeinde Graben außerdem eine Zuwendung in Höhe von 70 Prozent für die Teilnahme am „European Energy Award“ über einen Zeitraum von drei Jahren bewilligt. Ausgehend von Gesamtkosten von rund 38.000 Euro bedeutet das einen Zuschuss von knapp 27.000 Euro

Da die Immobilien der Gemeinde zum Teil große Dachhöhen aufweisen und der Bauhof bei Arbeiten eine externe Bühne anfordern muss, beschloss das Gremium einstimmig die Beschaffung einer Personenhebebühne. Nach Ermittlung aller benötigten Höhen und Bodentraglasten werde ein Gerät beschafft, dessen Kosten sich zwischen 10.000 und 12.000 Euro bewegen.

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