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Schwabmünchen

14.01.2019

Witziger Wettbewerb: Christbäume werfen

Vor den Augen der Zuschauer wurden beim Weihnachtsbaum-Weitwerfen in Schwabmünchen beachtliche Leustungen erzielt
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Vor den Augen der Zuschauer wurden beim Weihnachtsbaum-Weitwerfen in Schwabmünchen beachtliche Leustungen erzielt
Bild: Uwe Bolten

Das zweite Weihnachtbaum-Weitwerfen in Schwabmünchen zieht deutlich mehr Teilnehmer als im vergangenen Jahr an

Das Team vom Jugendzentrum U-Turn um Harry Grießer hatte mit Leuchtfarbe die Entfernungslinien auf den frischen Schnee aufgetragen. Auf die Markierung des Weltrekordes wurde verzichtet, da die Organisatoren eine Weite von 25 Metern nicht erwarteten. Eine Schneewand warb mit farbigen Lettern für die Veranstaltung. So war es nicht verwunderlich, dass zum Start des Wettbewerbes schon mehr Teilnehmer vor Ort waren, als beim ersten Event im Vorjahr. Neben der ausgemessenen Wurffläche mit definierten Bäumen für Erwachsene, Jugendliche und Damen konnten die Athleten auf einer Nebenfläche ihre Wurftechniken testen oder verbessern. Der Jugend- und Damenbaum brachte 3,2 Kilogramm auf die Waage, die Herren hatten 4,9 Kilogramm durch die Luft zu bewegen.

Die Wurftechnik ist entscheidend

„Das fängt ja schon gut an“, rutschte es Grießer aus dem Mund, als die ersten Würfe die Fünf-Meter-Marke überflogen. Die Weihnachtsbaum-Werfer, mit unterschiedlichen Techniken sichtlich bemüht, den Rekord von Streetworker Sebastian Schirmer aus dem vergangenen Jahr zu brechen, taten sich jedoch schwer. Während Bäume, in Rotations-Technik geworfen, an der sieben Meter Marke kratzten, fielen andere wie beim Werbespot eines bekannten Möbelhauses für „Knut“ einfach in einer kleinen Kurve auf den Boden. Die tat der Stimmung keinen Abbruch. Zahlreiche Zuschauer säumten den Wurfplatz und sparten nicht an Kommentaren. Aus den Lehren des vergangenen Jahres standen Handschuhe für die Werfer bereit. „Es waren nicht die Nadeln, sondern vielmehr das Harz an den Bäumen, das die Wettkämpfer beeinträchtigte“, teilte Grießer als professioneller Wettkampfleiter mit.

Der gegen Spende angebotene Glühwein oder Kinderpunsch sorgte zusätzlich zu den Leistungen der Sportler für ein entspanntes Ambiente. Neben dem Sieg in einer der fünf Klassen galt es immerhin, den Weitenrekord von Sebastian Schirmer von 2018 zu knacken. „Die 8,60 Meter waren schon echt gut. Mal sehen was passiert“, sagte Schirmer entspannt, der heuer nur als Beobachter das Geschehen verfolgte. Seine Weite wurde nicht überboten, jedoch durch Lukas Mayer außer Konkurrenz eingestellt. Die Wettkampfpausen nutzen die Aktiven und Besucher für Schneeballschlachten. „Dafür haben wir keine Preise vorgesehen“, sagte Grießer lachend.

Bei Schnee in kurzer Lederhose

So unterschiedlich wie die 34 Teilnehmer präsentierten sich die Sportbekleidungen. Entsprechend den Temperaturen um den Nullpunkt, über der Kälte abstrahlenden Schneefläche entsprechend tiefer, beherrschten gefütterte Winterjacken das Bild. Besonders harte, insbesondere männliche Teilnehmer, traten im T-Shirt zur Weitenjagd an. Enzo Hirsch vom Jugendbeirat versuchte sein Glück sogar in kurzen Lederhosen. Die nachfolgenden Krämpfe wurden von Kollegen aus dem Beirat fachmännisch beseitigt.

„Die haben heute mehr als 50 Besucher begrüßen können, die Teilnehmerzahl lag mehr als doppelt so hoch wie im vergangenen Jahr“, sagte Organisator Harry Grießer zufrieden. Besonders dankte er neben seinen Mitarbeitern den Mitgliedern von „Adventure Rapis“, die die Bäume aus der Weihnachtsbaumsammlung zu Verfügung gestellt hatten. „Glückwunsch an die Gewinner und auf ins Training für den Wettbewerb 2020“, beendete er den Wettkampf.

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