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Wohin mit dem ganzen Streusalz

Wohin mit dem ganzen Streusalz
Kommentar Von Maximilian Czysz
20.02.2020

Kommt es nicht noch zu Eis und Schnee, dann könnte dieser Winter in die Geschichte eingehen: Er wird im Augsburger Land zum Winter, der keiner war. Bislang gab es nämlich weder eine längere Frostperiode noch eine Schneedecke, die über mehrere Tage das Land bedeckte.

Wie sich die Zeiten ändern: Früher gab es so viel Schnee, dass die Räumdienste mit der Arbeit kaum hinterherkamen und sich jeder fragte: Wohin mit der weißen Pracht? Jetzt stellt sich eine ganz andere Frage. Sie lautet: Wohin mit dem ganzen Salz?

Viele Städte und Gemeinden bleiben wohl auf ihrem Streusalz sitzen. Tonnen lagern derzeit in Straßenmeistereien und Bauhöfen. Vor einigen Jahren, als der Winter noch ein echter Winter sein wollte, war zeitweise das Gegenteil der Fall: Das Salz ging zu Neige und viele Kommunen mussten es zu überteuerten Preisen bei Händlern nachordern. Die anorganische Verbindung nagte freilich auch an Stahl und Beton der Brücken. Doch damit ist’s in Zukunft wohl vorbei.

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Bleibt noch die Frage, was jetzt mit den Tonnen von Salz passiert. Wie wäre es, wenn die Kommunen ihr Salz verschenken – für den Hausgebrauch, für das Frühstücksei. Leider wird aus der Idee nichts: Denn Streusalz ist schmutzig und kein Lebensmittel.

Der Artikel zu unserer Glosse: An diesen B-17-Brücken wird bald gearbeitet

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