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Königsbrunn

23.10.2019

Zerstörungswut am Gymnasium: Polizei hat Verdächtige

In mehreren Klassenzimmern wurden Computer beschädigt.
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In mehreren Klassenzimmern wurden Computer beschädigt.
Bild: Adrian Bauer

35.000 Euro Schaden haben Randalierer Anfang August am Königsbrunner Gymnasium angerichtet. Jetzt meldet die Polizei einen Ermittlungserfolg.

Die Polizei Bobingen ist sich weitgehend sicher, dass zwei junge Männer technische Geräte und Mobiliar im Schulhaus zerstört und Tafeln und Wände beschmiert haben. Bei einem der mutmaßlichen Täter handelt es sich um einen Schüler der Oberstufe des Gymnasiums, der zweite ist ein 19-Jähriger aus dem südlichen Landkreis.

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Nach diversen Zeugenaufrufen liefen einige Hinweise aus der Bevölkerung auf, die die Polizei schrittweise abgearbeitet hat, sagte Artur Dachs, der Leiter der Bobinger Polizeiinspektion. Dabei verdichteten sich die Hinweise, dass die beiden jungen Männer für die Tat verantwortlich sein könnten. Bei einer Hausdurchsuchung wurde ein Musikinstrument bei einem der jungen Männer gefunden, das dieser in der Tatnacht mitgenommen hatte. Der Diebstahl war erst später entdeckt worden.

Die beiden Tatverdächtigen wollten sich bislang nicht zu den Vorwürfen äußern. Welche Motive hinter der Zerstörungswut stecken, kann die Polizei derzeit nicht sagen. Auch nicht, ob hinter den Schmierereien politische oder (anti-)religiöse Motive stecken.

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Um die Tat zweifelsfrei nachweisen zu können, wurde jetzt noch ein DNA-Abgleich veranlasst. Einer der Täter hatte sich im Schulhaus verletzt und eine lange Blutspur hinterlassen.

Lesen Sie dazu auch den Bericht: Randalierer wüten im Königsbrunner Gymnasium 

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