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Ferienprogramm

10.09.2019

Zwischen Orgel und Turmbesteigung

13 Mittelneufnacher Kinder erkundeten mit Kirchenpfleger Winfried Egger die Kirche St. Johannes Evangelist. Organistin Magdalena Vogg erklärte den Kindern die Orgel.
Bild: Winfried Egger

Mittelneufnacher Kinder erkunden die Kirche

13 Kinder und vier Mütter erkundeten beim Ferienprogramm der Kirchenverwaltung gemeinsam mit Kirchenpfleger Winfried Egger die Kirche St. Johannes Evangelist in Mittelneufnach.

Christine Baur erklärte nicht nur die Räume und das Inventar in ihrem heutigen Zustand, sondern erläuterte auch die lange Geschichte der Kirche. Hierzu wurde den ganzen Hauptgang entlang eine Papierrolle mit einem Zeitstrahl, der die wichtigsten Stationen der Dorfkirche vom Bau im Jahr 1490 bis heute illustriert, ausgelegt. Dadurch wurde die Nutzung des Gotteshauses im Laufe der Jahrhunderte als Glaubens- und Lebensmittelpunkt der Gemeinde veranschaulicht und auch das Leben der Großeltern und der Generationen davor.

Es war faszinierend, die große Kirche einmal aus ganz anderen Perspektiven zu sehen, zum Beispiel vom Altarraum, dem Chörle oder der oberen Empore aus oder auch hinter den großen Altar zu schauen. Die Mesnerin Barbara Klemt erklärte in der Sakristei, wie ein Gottesdienst von dort aus vorbereitet wird und machte, zum Beispiel anhand der Messgewänder und anderer Gegenstände, die katholische Liturgie begreiflich.

Zwischen Orgel und Turmbesteigung

Höhepunkt war die Vorführung der Orgel von der Organistin Magdalena Vogg. So bestaunten die Kinder die Technik der Orgel mit ihren 1078 Pfeifen unterschiedlichster Größe und auch das voluminöse Orgelstück, bei dem die Organistin alle Register zog. Gemeinsam wurde ein „Großer Gott, wir loben Dich“ zum Klang der Orgel gesungen.

Besondere Vorsicht war beim Besteigen der alten Stufen des Glockenturms geboten. Dort konnte die aufwendige Balkenkonstruktion mit den vier großen Glocken, die früher noch per Hand mit einem Seil geläutet wurden, bewundert werden.

Die Kinder erfuhren so in zwei Stunden vieles nicht nur über Architektur, Kunst, Tradition und Dorfgeschichte, sondern auch über Religion und gelebten Glauben. (SZ)

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