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Autorenlesung

09.05.2011

Zwischen westlichen Werten und türkischer Familientradition

Melda Akbas kommt am Mittwoch nach Bobingen.
Bild: Foto: Schurian

Junge Türkin schildert ihre Erfahrungen in Deutschland

Bobingen „So wie ich will“, heißt das Buch von Melda Akbas. Die 20-jährige Türkin schrieb bereits daran, bevor sie im vergangenen Jahr in Berlin ihr Abitur machte. In ihrer Freizeit engagierte sie sich im Bezirksschülerausschuss und arbeitet für die Türkische Gemeinde Deutschland. Im März 2009 wurde ihr Projekt „l.o.s. – let’s organize somethin’“ von der Deutschen Bank und der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ ausgezeichnet.Am Mittwoch, 11. Mai, kommt sie nach Bobingen. Autorenlesungen gibt es um 10.15 Uhr im Laurentiushaus für die Mittelschule und die Realschule. Abends um 18.30 Uhr können ihr Interessenten in der Stadtbücherei begegnen und zuhören.

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Melda Akbas bezweifelt, dass viele Deutsche wissen, was es heißt, ein Migrantenkind zu sein. Vorurteile und Desinteresse bestimmen ihren Eindruck. Ihr Hintergrund: eine Familie von konservativ bis weltoffen, ein bunter Mix aus Köpfen und Haltungen. Sie selbst versucht den Spagat zwischen Respekt vor ihren muslimischen Wurzeln und ihrer Entschlossenheit, sich einzumischen, mitzubauen an einer friedlichen Welt vieler Kulturen und als Frau selbständig zu leben. Sie schildert ihr „Leben zwischen Moschee und Minirock“. (pit)

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