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Die spannende Suche nach dem Lesefuchs der Stadtbücherei Königsbrunn

Königsbrunn

Wo ist Frida? Die abenteuerliche Suche nach dem Lesefuchs der Stadtbücherei Königsbrunn

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    Lesefuchs Frida hat den Weg in die Bücherei in Königsbrunn gefunden und hat dort Mitarbeiterin Carina Freudling einiges zu erzählen.
    Lesefuchs Frida hat den Weg in die Bücherei in Königsbrunn gefunden und hat dort Mitarbeiterin Carina Freudling einiges zu erzählen. Foto: Hildegard Häfele

    Ein leises Tuscheln, gespannte Gesichter und kleine Detektive mit wachem Blick: Wer in diesem Moment die Stadtbücherei betritt, merkt schnell: Hier liegt was in der Luft. Oder besser gesagt: Jemand ist verschwunden. Frida, der neue Lesefuchs und das frisch gekürte Maskottchen der Stadtbücherei, gilt es zu finden. Und dafür verwandelt sich Königsbrunn in ein großes Rätselabenteuer. Mehr als 100 Kinder machen bei der Schnitzeljagd mit - eine beeindruckende Resonanz.

    Buben und Mädchen malen Suchbilder

    Zum Start werden tolle Suchbilder von Frida gemalt und gezeichnet. Hier gibt es den ersten Hinweis. Doch es wird nicht leicht, das stellt sich schon jetzt heraus. „Wir schaffen das!“, sagt ein Junge entschlossen. Dann geht es los – hinaus in die Stadt, hinein ins Abenteuer.

    Die erste Spur führt zum Salzspielplatz Babybeach. Doch einfach ist hier nichts. Ein Text, in dem sämtliche Vokale durch die Zahl „8“ ersetzt wurden, sorgt zunächst für Stirnrunzeln. „Das ergibt ja gar keinen Sinn!“, ruft ein Mädchen, bevor sie gemeinsam mit ihrer Familie beginnt, Satz für Satz zu entschlüsseln. Nach ein paar Minuten dann der Durchbruch: „Dort wird es dunkel mitten am Tag, jeder ist leise, weil er etwas sehen mag“ - so muss es heißen.

    Die Kinder strahlen. „Das Kino!“, rufen mehrere gleichzeitig – und schon machen sich die Teams auf den Weg.

    Am Cineplex darf jedes Kind am Glücksrad drehen. Die Freude ist groß, als kleine Überraschungen verteilt werden. „Ich hab was gewonnen!“, ruft ein Junge stolz und zeigt seine Beute, bevor es konzentriert weitergeht.

    In der Buchhandlung gibt es den nächsten Hinweis

    Die Spur führt zur Buchhandlung Königsbuch. Hier wird gerechnet, kombiniert und genau hingesehen. Zwischen Seiten und Zahlen entdecken die Kinder schließlich eine verkleckste Seite aus „Frau Honig“, die den entscheidenden Hinweis liefert: Das Kulturbüro ist das nächste Ziel.

    Unterwegs wird deutlich, wie gut die Schnitzeljagd angenommen wird. Immer wieder begegnen sich Detektiv-Teams, wechseln ein paar verschwörerische Blicke oder flüstern ihre Vermutungen. Gleichzeitig bleibt alles streng geheim – schließlich soll jedes Team selbst auf die Lösung kommen. Sogar Büchereihund Milo ist mit einem Lesekind unterwegs. Ruhig und aufmerksam begleitet er die Spurensuche und sorgt immer wieder für ein Lächeln bei den Teilnehmenden.

    Am Ende führt der Weg ins Kulturbüro. Die Spannung steigt, als sich die Kinder dem letzten Versteck nähern. Hinter einem Drachen – gut verborgen – wird Frida schließlich entdeckt. Wissbegierig, abenteuerlustig und hungrig nach Geschichten wartet sie auf ihre Finder. Ein Mädchen flüstert leise: „Wir haben sie wirklich gefunden.“ Ein Moment, der zeigt, worum es an diesem Tag geht: gemeinsame Erlebnisse, Entdeckerfreude und die Liebe zu Geschichten.

    „So eine tolle Idee“

    Auch die begleitenden Eltern zeigen sich begeistert: „So eine tolle Idee“, hört man immer wieder. Besonders gelobt werden die Organisation, die liebevoll gestalteten Rätsel und die besondere Atmosphäre.

    Büchereileiterin Hildegard Häfele zeigte sich gegenüber den teilnehmenden Unternehmen sehr dankbar. Sie war auch voll des Lobes für ihr Team, vorneweg Carina Freudling, die diese Aktion bis ins kleinste Detail organisiert hat. Auch die Sonderöffnung der Stadtbücherei wurde von den Familien sehr positiv aufgenommen. Aus Sicht von Häfele ist das „ein Zeichen dafür, wie lebendig und wichtig solche Angebote für die Gemeinschaft sind.“ (Hildegard Häfele)

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