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Er war einer der Vorreiter im Kampf für Königsbrunns Grundwassergeschädigte: Franz Roßmann stirbt mit 94

Königsbrunn

Mit technischem Scharfsinn und Ausdauer: Er engagierte sich von Anfang an für Grundwassergeschädigte

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    Er engagierte sich jahrzehntelang für Königsbrunns Grundwassergeschädigte. Auf dem Foto aus dem Jahr 2007 zeigt Franz Roßmann ein Gutachten zum Thema.
    Er engagierte sich jahrzehntelang für Königsbrunns Grundwassergeschädigte. Auf dem Foto aus dem Jahr 2007 zeigt Franz Roßmann ein Gutachten zum Thema. Foto: Marion Kehlenbach (Archivbild)

    „Ich bin froh, dass ich ihn als Mitstreiter hatte – und die Bürger können froh sein, ihn gehabt zu haben.“ Das sagt die Königsbrunnerin Heidemarie Schmidt-Aßmann über Franz Roßmann. Zusammen setzten sich beide jahrzehntelang für Königsbrunns Grundwassergeschädigte ein, für diejenigen, deren Keller immer wieder unter Wasser stehen, wenn der Pegel besonders hoch ist. Mit seiner Lebenserfahrung und seinem technischen Wissen sei Roßmann für sie auch eine Leitfigur gewesen, so die 78-Jährige. Für die vielen Jahre der Zusammenarbeit möchte sie sich bei ihm bedanken. Am 18. April ist Franz Roßmann im Alter von 94 Jahren gestorben.

    „Er war sehr korrekt und sehr scharfsinnig“, sagt Schmidt-Aßmann. Für das Grundwasserthema seien sie seit den frühen 1980er-Jahren im Einsatz gewesen. Sie habe sich mehr um das Politische gekümmert, er um das Technische. „Er wusste, wovon er sprach.“

    „Ein bescheidener Mensch“: Das war Franz Roßmann

    An Roßmanns Einsatz erinnert sich auch Bürgermeister Franz Feigl. „Er war von Anfang an dabei“, sagt er. Roßmann sei immer um eine technische Lösung bemüht gewesen und habe etwa eine Petition im Landtag eingereicht. Als er als Bürgermeister mit ihm zu tun gehabt habe, sei Roßmann bereits gehobenen Alters gewesen. „Aber noch fit“, sagt Feigl, der seit 2014 Chef in Königsbrunns Rathaus ist. Feigls Vorgänger Ludwig Fröhlich lobte Roßmanns Engagement vor knapp 20 Jahren sogar im Stadtrat, sagte damals: „Danke, dass Sie sich so ausdauernd in die Arbeitskreise eingebracht haben.“ Stadträte und Zuhörer spendeten Applaus.

    Politisch aktiv war auch Roßmann selbst – lange bevor er sich in Königsbrunn mit dem Grundwasser befasste. In Schwabmünchen war er von 1967 bis 1968 Vorsitzender des CSU-Ortsverbands. Dorthin war er mit seiner Frau Veronika aus Stadtbergen gezogen, arbeitete als Verkaufsleiter in der Weberei. 1968 zogen die beiden nach Königsbrunn. 69 Jahre waren sie verheiratet, haben vier erwachsene Töchter. „Ein bescheidener Mensch“ sei ihr Mann gewesen, sagt Veronika Roßmann, treu und verlässlich.

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