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Gautsch Königsbrunn kämpft mit Wetter: Besucherzahlen enttäuschen

Königsbrunn

Gautsch in Königsbrunn: Die Feierlaune hielt sich in Grenzen

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    Kein Volltreffer war die Königsbrunner Gautsch 2024 laut Stadt im Hinblick auf die Besucherzahlen.
    Kein Volltreffer war die Königsbrunner Gautsch 2024 laut Stadt im Hinblick auf die Besucherzahlen. Foto: Hermann Schmid (Archivbild)

    Die Gründe für die vergleichsweise schwachen Besucher-Zahlen auf der diesjährigen Gautsch liegen für die Stadt Königsbrunn auf der Hand. Zum einen sei es das durchwachsene Wetter, zum anderen seien es der hohe Grundwasserpegel und die vollgelaufenen Keller gewesen, die den Menschen die Feierlaune verdorben habe. Das teilt Pressesprecherin Anke Maresch mit. Genaue Besucherzahlen habe die Stadt laut Marktleiterin Jutta Steinlen nicht erfasst. An mindestens einem Abend war aber viel los. Eine positive Rückmeldung gibt es auch für die Sicherheit.

    Die Polizei Bobingen blickt auf eine friedliche Gautsch zurück. Laut Maresch habe der stellvertetende Inspektionsleiter Tobias Kellermann Schausteller, Sicherheitsdienst und die Festwirtsfamilie Paiser gelobt. Diese hätten bei sich anbahnenden kritischen Situationen beruhigend und schlichtend reagiert. Die Polizei habe so nur wenige kleine Einsätze zu bewältigen gehabt.

    Nur an manchen Tagen war das Gautsch-Festzelt in Königsbrunn gut besucht

    Viel los war im Festzelt entgegen des Gesamtbilds der diesjährigen Gautsch im Festzelt beim Public Viewing zum letzten EM-Spiel der deutschen Fußballnationalmannschaft. Auch beim Boxen am letzten Gautsch-Tag war das Zelt gut gefüllt.

    Die Königsbrunner Gautsch findet zum zweiten Mal nach der Corona-Pandemie wieder auf dem Volksfestplatz an der St. Johannes-Straße statt.
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    39 Bilder
    Feuerwerk, Fußball, Feiern: Unsere Bilder zeigen, wie gut die Stimmung auf der Königsbrunner Gautsch am Eröffnungswochenende war.

    Festwirt Kurt Paiser, dessen Sohn die Verantwortung für das Zelt auf der Gautsch hatte, war enttäuscht von der Nachfrage nach dem neuen täglichen Mittagstisch. Dennoch sagt Paiser im Gespräch mit unserer Redaktion: „Im Großen und Ganzen sind wir zufrieden. Es geht natürlich immer besser.“ Nächstes Jahr finde wieder ein Umzug statt, davon verspreche er sich mehr Andrang. 70 bis 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatte die Familie Paiser heuer im Einsatz im Zelt, an den Toiletten, im Sicherheitsdienst. Auch nächstes Jahr werde seine Familie wieder das Festzelt für die Gautsch stellen, sagt Paiser. Mit der Stadt habe er einen laufenden Dreijahresvertrag.

    Laut Pressesprecherin Anke Maresch stehen auch die Schausteller hinter der Gautsch. Am Ende seien sich alle einig gewesen, dass das Volksfest dieses Jahr in die Kategorie Wetter-Pech falle.

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    1 Kommentar
    Ronald Hattensaur

    Manchen war auch nicht zum Feiern zumute aufgrund des Grundhochwassers. Vielen konnte daher die Gautsch dieses Jahr gestohlen bleiben.

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