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Glasfaser Langenneufnach schließt Lücken durch Förderprogramm und Telekom

Langenneufnach

Glasfaserausbau in Langenneufnach kommt in Fahrt

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    Ziel des Lückenschluss-Programms ist es, kleine und bislang unterversorgte Gebiete, die beim eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau nicht berücksichtigt wurden, effizient ans Netz anzubinden.
    Ziel des Lückenschluss-Programms ist es, kleine und bislang unterversorgte Gebiete, die beim eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau nicht berücksichtigt wurden, effizient ans Netz anzubinden. Foto: Uwe Anspach, dpa

    In Langenneufnach werden bald alle Haushalte über einen Glasfaseranschluss verfügen. Momentan sind noch rund 70 Haushalte nicht angeschlossen, da diese in einem Bereich liegen, der bisher nicht förderfähig war. Während der letzten Sitzung in dieser Amtsperiode sprach sich der Gemeinderat einstimmig dafür aus, der Telekom den Zuschlag für den restlichen Glasfaserausbau der rund 70 Haushalte zu erteilen, nachdem bereits fast der komplette Ort erschlossen ist. Die Firma DSL mobil hatte zwar den Ausbau bisher ausgeführt, aber von der Telekom erhielt die Gemeinde nun ein günstigeres Angebot.

    Telekom soll Glasfaseranschluss auf den Grundstücken bis zu den Gebäuden verlegen

    Der Ausbau erfolgt mithilfe des Förderverfahrens der Gigabitrichtlinie des Bundes im Rahmen des sogenannten Lückenschluss-Programms. Nach Abzug der Fördergelder bleibt ein Restbetrag von rund 20.000 Euro, den die Gemeinde aus eigener Tasche bezahlen muss. Der Glasfaseranschluss soll von der Telekom jeweils auf den Grundstücken bis zum Gebäude verlegt werden.

    Bereits seit mehreren Jahren beschäftigt sich der Gemeinderat mit der Änderung des Flächennutzungsplans im Ortsteil Unterrothan. Konkret geht es um eine Fläche am Ortsrand, auf der bereits ein Pferdestall errichtet wurde und zwei neue Wohngebäude gebaut werden sollen. Für diese Änderung fand in den vergangenen Wochen die öffentliche Auslegung statt, und Planer Eugen Riedler hat während der Sitzung die eingegangenen Stellungnahmen vorgelesen. Die Räte nahmen die Hinweise größtenteils zur Kenntnis oder stimmten dafür, die Stellungnahmen in den Flächennutzungsplan aufzunehmen.  

    Kritik an 60 Meter langer Reithalle in Unterrothan

    Mit dem Thema Pferdeställe mussten sich die Räte während der Sitzung weiterhin beschäftigen, da der Gemeinde ein Tekturantrag sowie ein Bauantrag vorgelegt wurden. Den Antrag für die Größenänderung einer bereits errichteten Mistlege für einen Pferdestall sowie die Errichtung von Stützmauern lehnte das Gremium ab, da die Mistlege entgegen der genehmigten Planung fast doppelt so groß gebaut wurde. Die Räte befürchteten allerdings, dass das Landratsamt ihren Beschluss ersetzen werde, da für den Bau Privilegierungsvoraussetzungen vorliegen. Nicht einverstanden waren auch etliche Räte mit den Planungen für den Bau einer neuen Reitanlage mit einer etwa 60 Meter langen Reithalle auf einem anderen Grundstück, das sich in der Nähe des bereits bestehenden Pferdestalls befindet. Zweiter Bürgermeister Franz Wenninger sagte, dass dieser Bau seiner Meinung zu überdimensioniert und der Reitbetrieb zu kommerziell sei. Der Bauantrag wurde allerdings mit acht zu fünf Stimmen vom Gremium genehmigt.

    Die letzte Sitzung in der auslaufenden Amtsperiode nutzte Bürgermeister Gerald Eichinger, um Dankesworte an das Gremium zu richten. „Gemeinsam haben wir in den letzten sechs Jahren viel verwirklicht, unser Dorf zukunftsfähig gemacht und immer sachlich diskutiert. Trotz der schwierigen Zeit in den ersten Jahren der Amtsperiode aufgrund der Corona-Einschränkungen ist es uns gelungen, Langenneufnach weiterzuentwickeln.“ Er zählte die verschiedenen Projekte wie beispielsweise die Erweiterung des Kindeshauses, der Bau des Erlebnisplatzes an der Neufnach und des Talaueweges, die Durchführung von Regenrückhaltemaßnahmen sowie die Eröffnung der Seniorenwohnanlage auf und betonte, dass die Einwohnerzahl der Gemeinde mittlerweile auf über 2.000 gestiegen ist.

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