Startseite
Icon Pfeil nach unten
Schwabmünchen
Icon Pfeil nach unten
Königsbrunn
Icon Pfeil nach unten

Hilfe eines Königsbrunner Vereins „KfBiA“: Tausende Menschen freuen sich in Togo und Tansania über Brunnen

Königsbrunn

Hilfe eines Königsbrunner Vereins: Tausende Menschen freuen sich in Togo und Tansania über Brunnen

  • |
  • |
  • |
  • |
    So sah die Wasserentnahmestelle im tansanischen Kingozi laut KfBiA aus, bevor mit der Hilfe des Königsbrunner Vereins eine Brunnenanlage mit elektrischer Pumpe gebaut wurde.
    So sah die Wasserentnahmestelle im tansanischen Kingozi laut KfBiA aus, bevor mit der Hilfe des Königsbrunner Vereins eine Brunnenanlage mit elektrischer Pumpe gebaut wurde. Foto: World of Peace Foundation

    9320 Menschen freuen sich über ihren Brunnen. Diesen ermöglicht eine gemeinnützige Organisation aus Königsbrunn. Denn der Verein „Königsbrunn fördert Brunnenbau in Afrika“ (KfBiA) hat einen entscheidenden Teil dazu beigetragen, dass im März in Tansania und Benin Brunnenanlagen gebaut wurden. Das teilt der Vereinsvorsitzende Siegfried Hertlen mit.

    Gneikou Kpara mit 1200 Bewohnern liegt im westlichen Benin. Die Menschen dort erhalten laut der Mitteilung von KfBiA einen Brunnen mit Handpumpe, der komplett von dem Königsbrunner Verein gefördert wurde. Zuvor wurde das Wasser demnach aus einer Regenauffangstelle geholt und über einige Kilometer ins Dorf gebracht.

    Sauberes Trinkwasser: Auch in Tansania sind die Königsbrunner Brunnenbauer aktiv

    Im südwestlichen Tansania liegt das Dorf Landawe. Die 440 Bewohner leben an einem See und sind umgeben von Gebirge. Der Zugang zum Dorf ist laut Hertlen nur per Boot möglich. Das Förderprojekt der Missionsprokura der Erzabtei St. Ottilien, der Wulf-Stiftung und KfBiA umfasst die Rohrverlegung von einer 6 Kilometer entfernten Bergquelle bis zum Dorf und die Installation eines Wassertanks.

    Das Dorf Kingozi in Tansania mit 680 Bewohnern erhält eine Brunnenanlage mit elektrischer Pumpe und Wassertank. Davon profitieren zwei angrenzende Dörfer. Die Finanzierung war laut KfBiA möglich durch einen Förderbetrag der Alternaid-Stiftung für Menschen in Not und einen Eigenanteil der Königsbrunner.

    KfBiA: So haben die Königsbrunner Brunnenbauer im April Hilfsprojekte unterstützt

    Auch im April standen Projekte an. In den togolesischen Dörfern Ndigale, Lama Tessi und Sada kann laut einer Mitteilung von KfBiA für insgesamt 2682 Bewohner ein deutlich besseres Leben beginnen. „Die Dorfbewohner verfügen nun über ihren eigenen Tiefbrunnen der stets ausreichend und sauberes Wasser liefert. Der tägliche Gang zu weit entfernten Wasserentnahmestellen kann entfallen, die Krankheiten durch verunreinigtes Wasser werden minimiert“, erklärt Hertlen. Gemeinsam mit der Wulf-Stiftung konnten die Königsbrunner Brunnenbauer diese Projekte finanzieren. In relativ kurzer Bauzeit wurde gebohrt, in Tiefen von etwa 80 Metern Wasser gefunden und eine Pumpanlage mit Handpumpe installiert.

    KfBiA hat laut einer Mitteilung des Vereins außerdem ein Brunnenprojekt für das Dorf Chankhomi im ostafrikanischen Malawi mitgefördert. Die Finanzierung des Projekts mit Bohrung und Handpumpe, angeregt von den Friedberger Pallottinern, konnte demnach durch eine Unterstützung der Wulf-Stiftung realisiert werden. „Die 1400 Bewohner sind sehr glücklich, dass sie seit Ende Februar jederzeit über Trink- und Brauchwasser verfügen können“, so Hertlen. (AZ)

    Näheres über die Königsbrunner Brunnenbauer lässt sich unter kfbia.de oder mit einem Anruf unter 08231-88918 erfahren.

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein

    Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.

    Anmelden

    Sie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren