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  3. Landkreis Augsburg: Vor 200 Jahren gab es ein Fahrverbot für Räder

Landkreis Augsburg
14.05.2023

Vor 200 Jahren gab es ein Fahrverbot für Räder

Mehr als 200 Jahre technischer Fortschritt stecken in modernen Fahrrädern.
2 Bilder
Mehr als 200 Jahre technischer Fortschritt stecken in modernen Fahrrädern.
Foto: Elmar Knöchel

Am Samstag startete das Stadtradeln im Landkreis Augsburg. Dabei soll für das Fahrrad als umweltbewusstes und gesundes Fortbewegungsmittel geworben werden. Der Landkreis vergibt sogar Preise. Das war nicht immer so.

Seit Samstag wird im Landkreis wieder "stadtgeradelt". Einzelpersonen und Gruppen können sich per App registrieren und Kilometer sammeln. Den aktivsten Radlern winken Gewinne, die der Landkreis Augsburg vergibt. Beim Rad-Aktionstag auf dem Festplatz Schwabmünchen konnten Interessierte in die Geschichte des Rads eintauchen. 

Halsbrecherische Geschwindigkeit: Fahrverbote für Laufräder

Das Fahrrad hat eine enorme Entwicklung hinter sich. Begonnen hat alles vor mehr als 200 Jahren, als Karl Freiherr von Drais sein Laufrad erfand. Bereits bei ersten Tests hängte er damit mühelos das damalige Hauptverkehrsmittel, die Postkutsche, ab. Er erreichte eine Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 13 Stundenkilometer. Für damalige Verhältnisse war das ein besorgniserregendes Tempo. Gerade die Fußgänger in den Städten fühlten sich davon zunehmend bedroht. So dauerte es nicht lange und in Mannheim und London wurden sogar Fahrverbote für die Laufräder verhängt. Rund 50 Jahre später gab es einen erneuten Innovationsschub. Die Erfindung der Tretkurbel. Fortan musste sich der "Velozipedist" nicht mehr mit den Beinen vom Boden abstoßen, sondern fuhr tretend durch die Welt. Da es noch keine Schaltungen oder Ketten zur Übertragung der Kraft auf das Hinterrad gab, war es folgerichtig, die Pedale an ein großes Rad zu montieren.

Gefährliches Hochrad

Das Hochrad war geboren. Allerdings war das richtig gefährlich. Denn die Stürze aus der großen Höhe zogen regelmäßig schwere Verletzungen nach sich. Darum wurde das erste Fahrrad mit Kettenantrieb, das es möglich machte, dass beide Räder gleich groß waren, "Sicherheitsrad" genannt. Der nächste Meilenstein in der Entwicklung war dann der Luftreifen. Bis 1888 bestanden die Reifen meist aus Holz. Dadurch wurde der Fahrende mächtig durchgeschüttelt.

Immer sicherer und schneller

Ständig folgende Innovationen machten aus der "Draisine" letztlich die moderne Fahrmaschine. Freilaufnabe, Kettenschaltung und zunehmend bessere Bremsen machten die Räder sicherer und schneller. Durch den Einsatz moderner Werkstoffe wurden die "Bikes" auch immer leichter. Zuletzt kamen noch Komponenten dazu, die aus dem Motorradbau stammen. So haben Mountainbikes heutzutage Stoßdämpfer und hydraulische Scheibenbremsen. Schaltungen mit 21 Gängen oder mehr erlauben die Fortbewegung auf nahezu jedem Untergrund und auch Steigungen sind kein Problem mehr.

Moderne Rennräder sind mittlerweile Hightech-Geräte. Damit erreichen sogar untrainierte Fahrerinnen und Fahrer Durchschnittsgeschwindigkeiten von bis zu 30 Stundenkilometern. Und die Entwicklung geht weiter. Gerade im Segment der Lastenräder tut sich einiges. So könnten diese bald, vor allem im Stadtbereich, eine wirkliche Alternative zum Auto darstellen. Auch E-Bikes könnten Autofahrende zum Umsteigen bewegen. Moderne E-Bikes sind allerdings nicht gerade billig. Preise um die 3000 Euro sind keine Seltenheit. 

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Vorläufer des E-Bikes war das Fahrrad mit Hilfsmotor

Dabei ist die Idee vom Hilfsantrieb alles andere als neu. Geändert hat sich nur die Antriebsart. Eigentlich ist ein E-Bike nichts anderes, als das gute alte "Fahrrad mit Hilfsmotor". Auch als "Mofa" bekannt. Speziell in den 1980er Jahren waren die Mofas aus dem Straßenbild kaum wegzudenken. Allerdings wurde dabei das Hauptaugenmerk auf die Fortbewegung per Motor gelegt. Zum Fahren mit Muskelkraft waren sie nur bedingt geeignet. Und natürlich liefen sie mit Benzin. Ein Problem mit den Mofas war die Beschränkung auf die Höchstgeschwindigkeit von 25 Stundenkilometer. Gerade jugendliche Fahrer entwickelten großen Erfindungsgeist, wie man aus den kleinen Motoren mehr Leistung herausholen konnte. Die Folge: Die meisten dieser Gefährte waren weit schneller als die erlaubten 25. Dieses Problem haben die E-Bikes geerbt. Zwar muss man heutzutage keine Vergaser mehr aufbohren oder Krümmer absägen, doch Manipulation funktioniert trotzdem. Heute nennt sich das "Chiptuning". Mittels Software werden die E-Bikes schneller, als sie eigentlich sein dürften.

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