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Mickhausen stellt neuen Bürgermeister Zimmermann vor – Transparenz und Gemeinschaft

Mickhausen

Verantwortung in jungen Jahren: So plant Mickhausens Bürgermeister Transparenz und Gemeinschaft

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    Andreas Zimmermann ist der neue Bürgermeister von Mickhausen. Er hat sich bei der Kommunalwahl gegen Amtsinhaber Mirko Kujath durchgesetzt.
    Andreas Zimmermann ist der neue Bürgermeister von Mickhausen. Er hat sich bei der Kommunalwahl gegen Amtsinhaber Mirko Kujath durchgesetzt. Foto: Sammlung Zimmermann

    Bei der Kommunalwahl im März setzte sich Andreas Zimmermann durch: Er gewann gegen den Amtsinhaber Mirko Kujath, der nach sechs Jahren den Schreibtisch im Mickhauser Rathaus räumen muss. Zimmermann ist tief in der Gemeinde verwurzelt und kennt nicht nur die Straßen und Ortsteile, sondern vor allem die Menschen: „Ich bin hier aufgewachsen, ich kenne die Strukturen und ich weiß, was die Leute bewegt“, sagt Zimmermann.

    Beruflich bringt Zimmermann fundierte Erfahrung mit: Seit 2009 arbeitet er bei Böwe Systec in Augsburg, hat dort eine Ausbildung absolviert und parallel ein duales Studium abgeschlossen. Heute trägt er als Leiter für Einkauf und Montage Verantwortung, auch für Personal und finanzielle Entscheidungen. „Ich bin es gewohnt, Verantwortung zu übernehmen und tragfähige Lösungen zu entwickeln“, beschreibt er seinen Führungsstil.

    Er bringt sich bei der Feuerwehr ein

    Dass der 1993 geborene Mickhauser diese Fähigkeiten auch ehrenamtlich einbringt, zeigt sein langjähriges Engagement bei der Feuerwehr. Seit fast 18 Jahren ist er aktiv, seit 2018 als Vorsitzender. Doch diese Funktion wird er im September mit einem „weinenden Auge“ abgeben. „Natürlich schmerzt es etwas, aber ich bleibe der aktiven Wehr erhalten. Das Ehrenamt und das Dorfleben waren und sind ein wichtiger Teil von mir.“

    Privat ist der neue Rathauschef eher bodenständig. Seit April 2022 ist er mit seiner Frau Vanessa verheiratet und seit Ostern 2024 lebt das Paar im eigenen Haus im Neubaugebiet. Neben all den Verpflichtungen findet Zimmermann Ausgleich vor allem in der Natur. Wandern in den Bergen, Skifahren oder einfach draußen unterwegs sein gibt ihm Energie. „Am liebsten bin ich draußen, mit Bergkulisse und frischer Luft“, sagt er. Und mit einem Schmunzeln ergänzt er seine geheime Leidenschaft: „Gutes Essen und ein Glas südtiroler Weißwein gehören für mich da einfach dazu.“

    Wie bringt er Beruf und das Bürgermeisteramt unter einen Hut?

    Wie bringt man nun alles unter einen Hut? Die Lösung ist für Zimmermann ein klar strukturierter Alltag, der Beruf, das Ehrenamt und nun auch das Bürgermeisteramt miteinander vereinen soll. Zudem hat er den Rückhalt seiner Frau, die ihn unterstützt und im privaten Bereich viele Aufgaben abnimmt.

    Sein politischer Stil ist klar definiert: sachlich, respektvoll und verbindend. „Mir ist wichtig, wie auch schon im Wahlkampf immer wieder gesagt, zu verbinden statt zu spalten“, betont er. Bereits seit 2020 sitzt Zimmermann im Gemeinderat, seit 2025 ist er stellvertretender Ortsvorsitzender des CSU-Ortsverbands. Sein vergleichsweise junges Alter sieht er dabei als Vorteil: „Ich bringe Energie und den langen Atem mit, Verantwortung über viele Jahre zu tragen.“ Inhaltlich hat sich der neue Bürgermeister viel vorgenommen. Ein zentrales Anliegen ist ihm mehr Transparenz: „Politik muss verständlicher werden und Entscheidungen sollen nachvollziehbar sein.“ Gleichzeitig will er das Gemeinschaftsgefühl stärken, denn ein respektvolles Miteinander ist die Grundlage für Vertrauen.

    Diese Projekte stehen bereits auf der Agenda

    Auch konkrete Projekte stehen bereits auf seiner Agenda. Dazu gehören unter anderem ein langfristiges Konzept sowie ein Sanierungsplan für öffentliche Gebäude, die Beschleunigung des Internetausbaus sowie die Weiterentwicklung des Hochwasserschutzes gemeinsam mit Nachbargemeinden. Ebenso wichtig ist ihm die Sicherung der Gesundheitsversorgung vor Ort und die Verbesserung der Nahversorgung. „Wir müssen Mickhausen zukunftsfähig aufstellen und dabei die angespannte finanzielle Situation im Blick behalten“, sagt Zimmermann.

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