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Monster-Truck-Show: Gestrandet in Bobingen, Auftritt in Königsbrunn

Königsbrunn

Monster-Truck-Show: Statt in Bobingen tritt der Familienbetrieb in Königsbrunn auf

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    Mit großen Reifen über alte Autos: Ähnliche Szenen soll es am Wochenende in Königsbrunn geben
    Mit großen Reifen über alte Autos: Ähnliche Szenen soll es am Wochenende in Königsbrunn geben Foto: Michael Eichhammer

    Im Fall der Schaustellerfamilie, die mit ihren Monster-Trucks auf dem Festplatz in Bobingen gestrandet ist, gibt es eine positive Wendung. In Königsbrunn ist ein Auftritt am Wochenende geplant. Zuvor hat es einen Streit zwischen den Schaustellern und der Stadt Bobingen gegeben. Gelandet ist die Familie dort, weil sie in Weißenhorn, wo sie ihr Lager aufgeschlagen hatte, eigener Aussage nach nachts von der Feuerwehr wegen der Hochwasserlage evakuiert worden war. Der Vorwurf an die Stadt Bobingen, den Francesco Heilig vergangene Woche im Gespräch unserer Redaktion mitteilte: Zunächst sei ein Auftritt in Aussicht gestellt, dann wegen Sicherheitsbedenken nicht erlaubt worden. Um den Betrieb zum Weiterreisen zu bewegen, habe die Stadt Wasser und Strom abgedreht. Heilig: „Wir haben doch Kinder dabei. Sogar einen Säugling, der vor einer Woche in Augsburg geboren wurde.“ Was nun geplant ist.

    Waren enttäuscht darüber, dass es in Bobingen keine Lösung für ihre Monster-Truck-Show gab: Jeffrey Frank (links), Francesco Heilig und Franz Frank.
    Waren enttäuscht darüber, dass es in Bobingen keine Lösung für ihre Monster-Truck-Show gab: Jeffrey Frank (links), Francesco Heilig und Franz Frank. Foto: Maximilian Czysz (Archivbild)

    Im Stadtrat in Bobingen wurde der Sachverhalt damals anders dargestellt. Es hieß, dass die Verwaltung den Schaustellern in der akuten Notlage erlaubt hätte, die Fahrzeuge vorübergehend auf dem Festplatz abzustellen. Auf Nachfrage bei der Stadt Weißenhorn habe sich aber herausgestellt, dass sich die Schausteller „in keiner hochwasserbedingten Notlage“ befunden hätten. Somit sei die Stadt Bobingen arglistig getäuscht worden. Mit einer Frist habe die Stadt den Veranstalter deshalb aufgefordert, das Gelände zu verlassen. Mehr als die Absage stört Heilig, dass sie kam, nachdem bereits eine Veranstaltung in Aussicht gestellt worden sei. 3500 Euro hatte er da bereits in Werbung investiert, erzählt er am Montag im Telefonat mit unserer Redaktion. Nun scheinen sich die Wogen zumindest ein wenig geglättet zu haben.

    Monster-Truck-Artisten bleiben bis Mitte Juli in Bobingen

    Nach wie vor befinde sich die Familie in Bobingen, sagt Heilig. Bis Mitte des Monats werde man dort noch bleiben. Das sei mit der Stadt vereinbart. Aktuell habe die Familie noch immer keinen Wasseranschluss und Strom nur über einen Aggregator, die Stadt habe aber einen Anschluss im Laufe des Tages in Aussicht gestellt.

    Für Sonntag, 14. Juli, plant der Betrieb nun um 14 Uhr eine Show in Königsbrunn auf dem Parkplatz des Globus-Baumarktes. Dort, so Heilig, habe die Show 2021 schon einmal stattgefunden. Aktuell werde die städtische Genehmigung fertig gemacht. Der Ankündigungstext verspricht „eine der spektakulärsten und aufregendsten Familien-Entertainmentshows“ mit qualmenden Rädern, fliegenden Autos, gefährlichen Trucks. Das Motto: „Power, Tempo, Risiko - gekonnt, aber gewagt.“ Einer der Trucks habe 1000 PS, sagt Heilig. Karten gibt es 60 Minuten vor der Show an der Tageskasse. Die Veranstaltung findet laut den Verantwortlichen bei jeder Witterung statt. Für Mitte August ist außerdem eine Show in Neusäß geplant, sofern die Genehmigung erteilt wird. (mit mcz)

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