Tolle Tänze sorgen für viel Applaus
Bei der Aitracher Lumpenkapelle bebte die Halle
So war der 1. Narrenabend 2026 der Menkinger Narren
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Eine fast volle Stadthalle, ein begeisterndes Bühnenprogramm und somit beste Stimmung: Der erste Narrenabend in Schwabmünchen war ein voller Erfolg. Schon beim Einmarsch mit den drei Menkinger Garden und dem Elferrat war das Publikum in Sachen Stimmung voll dabei. Und auch „Obernarr“ Uli Weißenbach zeigte sich in der Bütt gut in Form. Er betrachtete das in der Sanierung befindliche Alte Rathaus, welches so auch zum Motiv des Faschingsordens wurde.
Auch den Wahlkampf nahm Weißenbach ins Visier, vor allem Konstantin Wamser, der beim bunten Abend in Mittelstetten ins närrische Fettnäpfchen getreten ist. Wamser hatte bei einem Post in den sozialen Medien ein Foto von sich und der Mittelstetter Garde gepostet, dabei aber die Menkinger markiert. „Dabei sollte er das doch leicht erkennen, denn unsere Garde trägt ja sogar seine Farbe“, so Weißenbach mit Blick auf die roten Kostüme der Menkinger. „Damit ihm das nicht mehr passiert, muss er die Mädels heute in die Bar einladen“, forderte Weißenbach.
Traditionell zeigt die Schwabmünchner Minigarde den ersten Tanz des Abends. Zuvor war eine Schunkelrunde angesagt, damit auch die Besucher sich bewegen durften. So aufgewärmt klatschten sie kräftig mit, als die jüngsten Akteure des Abends wie alte Hasen ihr Programm zeigten. Altersgemäß ging es dann mit dem Showtanz der Mittelstetter Teenies einen Schritt nach vorn. Tänzerisch gab es dabei eine Zeitreise durch die Tänze des MFC aus den vergangenen 22 Jahren.
Es folgte das Faschingskomitee Schmiechen, das mit seinem Prinzenpaar für royalen Flair sorgte. Neben einem beeindruckenden Prinzenpaartanz zeigten die Schmiechener auch einen tollen Auftritt mit Garde und Showtanz. Im Anschluss gab es nochmals was von den Nachbarn aus Mittelstetten. Die Pfundigen legten nicht nur gewichtsmäßig einen starken Auftritt hin. Die Kaffeefahrt mit Gefängnisbesuch und die Flucht nach Südamerika bot auch eine Story, die für den einen oder anderen Lacher sorgte.
Als die Bühnenhelfer die ersten langen Bänke aufstellten, war den Stammgästen des Narrenabends klar, was nun kommt: Die Aitracher Lumpenkapelle. Seit vielen Jahren sind diese fester Bestandteil des Narrenabends, meist zum Finale, dieses Mal mittendrin. Das tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch. Kaum waren die ersten Takte gespielt, stand das Publikum - sogar auf den Stühlen.
Nach der Lumpenkapelle gaben die Narren dem Publikum Zeit zum Durchatmen. Es gab die Ordensverleihung und die Vorstellung der neuen Mitglieder des Narrenkomitees. Künftig zählen auch Regina Hirschner und Andi Manka zu den Protagonisten auf und hinter der Bühne.
Der Verleihung folgten die Auftritte der Menkinger Jugendgarde und der ersten Garde. Beide zeigten, dass die Schwabmünchner beim Gardetanz bestens aufgestellt sind. Dazwischen gab es auch einiges zu lachen. „Meggi“ von der Untermeitinger Imhofia sorgte mit seinen Kegelklub-Anekdoten für Gelächter, und der „Loch Sepp“, beinahe schon ein Veteran auf der Menkinger Narrenbühne, ließ wieder tief ins Beziehungsleben blicken.
Beeindruckend war auch der Showtanz der neu formierten Gruppe „Tanzfieber“, die für ihre Narrenabend-Premiere viel Applaus erhielt. Der jungen Tanzformation folgte das Duo Reiß/Hämmlere. Die beiden nehmen seit nunmehr zehn Jahren das Schwabmünchner Geschehen treffsicher aufs Korn. So auch in diesem Jahr. Gesperrte Brücken, Altes Rathaus und natürlich der Wahlkampf kamen nicht zu kurz. Vor allem letzterer gipfelte in einem Auftritt samt Laser-Schwertkampf zwischen Konstantin Wamser und Norman Apt, der Stephan Dölle vertrat. Geschlichtet wurde das Ganze von Ordnungshüter Benjamin Schorer.
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