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Schwabmünchen
13.05.2022

Rotes Kreuz eröffnet ein neues Haus in Schwabmünchen

Pfarrer Christoph Leutgäb (links) und Andy Gatz bei der Segnung des neuen BRK-Heimes in Schwabmünchen.
Foto: Christian Kruppe

Künftig findet man das Rote Kreuz in Schwabmünchen in der Fuggerstraße. Warum der Umzug innerhalb der Stadt für das BRK notwendig war.

Mehr als 40 Jahre war das Rote Kreuz in Schwabmünchen im Untergeschoss der Grundschule beheimatet. Sogar die Rettungswache war dort untergebracht. Nun hat der Schwabmünchner Ortsverband eine neue Heimat. "Es wächst zusammen, was zusammen gehört", zitierte BRK-Sprecher Fabian Wamser Willy Brandt zur offiziellen Eröffnung der schon länger genutzten neuen Räume in der Fuggerstraße in der Nähe der Hypovereinsbank. Eine treffende Formulierung, denn künftig sind alle BRK-Aktivitäten in Schwabmünchen wieder unter einem Dach. Da die Räume in der Grundschule künftig schulisch genutzt werden, war der Umzug in die Fuggerstraße notwendig. Somit sind die ehrenamtlichen Bereiche Bereitschaft, Jugendrotkreuz, Sozialdienst und Wasserwacht zusammen mit der Rettungswache wieder unter einem Dach.

Alle BRK-Bereiche sind in Schwabmünchen nun unter einem Dach

Auch der neue Vorsitzende des Kreisverbands Augsburg-Land, Harald Güller, freut sich über die "Wiedervereinigung". "Es ist gut, das Ehrenamt und Hauptamt nun nebeneinander sind. Das eine kann ohne das andere nicht." Vor allem mit Blick auf die Pandemie und auch den Krieg in der Ukraine stellt Güller fest, dass "ohne das Ehrenamt in den vergangenen Jahren vieles nicht so gut gelaufen wäre." Zudem betonte er die Bedeutung eines Heimes für das Miteinander.

BRK-Ortsverbandsprecher Fabian Wamser (von links), Pfarrer Christoph Leutgäb und Andy Gatz bei der offiziellen Eröffnungsfeier des neuen BRK Heimes in Schwabmünchen.
Foto: Christian Kruppe

Pfarrer segnen das neue Schwabmünchner Heim

Ein solches Miteinander sah auch der evangelische Pfarrer Andy Gatz, der zusammen mit seinem katholischen Kollegen Christoph Leutgäb für den Segen sorgte. "Unsere Organisationen haben im weiten Sinne viel gemein, auch das Rote Kreuz trägt Menschlichkeit und Güte in die Welt hinaus", so Gatz.

Die neuen Räume im ehemaligen Autohaus Schäfer werden vielfältig genutzt. Sie bieten Platz für die Bereitschaft, den Sozialdienst und das Jugendrotkreuz, welches einen eigenen Raum hat. Bereitschaftsleiter Stephan Holler ist der Familie Schäfer dankbar, dass die Nutzung der Räume und vor allem die notwendigen Arbeiten unkompliziert über die Bühne gehen konnten.

Schwabmünchens Bürgermeister: "Optimale Lösung" fürs Rote Kreuz

Bürgermeister Lorenz Müller bezeichnete die neuen Räume als "optimale Lösung" und dürfte froh sein, dass so zumindest ein Nutzer aus der Grundschule schnell und einfach und ohne große Zutun eine neue Heimat gefunden hat. Eine Heimat, die vielfältig genutzt wird, wie Bereitschaftsleiter Stephan Holler erklärt: "Neben den Gruppenstunden des Jugendrotkreuzes können wir hier auch Erste-Hilfe-Kurse und auch unser Angebot für Senioren umsetzen."

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Nach einigen Jahren des Hin- und Hers in Sachen Räume kann das seit mehr als 130 Jahren in Schwabmünchen aktive Rote Kreuz wieder optimistisch in die Zukunft blicken. Vor allem im Nachwuchsbereich soll wieder aufgeholt werden.

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