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Jongliertag

30.01.2020

200 Schüler wollen hoch hinaus

Ob auf dem Seil oder unter der Hallendecke: Beim Jonglier-Einrad-Akrobatik-Tag in Schwabmünchen gab es einiges zu bestaunen.

Die Mädchen und Buben zeigen in den Leonhard-Wagner-Schulen ihr Können

Es wuselt nur so in den sechs Hallen der Leonhard-Wagner-Schulen in Schwabmünchen. Über 200 Schüler aus Schwaben und Oberbayern, vorrangig Mädchen, üben mit und an den unterschiedlichsten Geräten, und das mit Begeisterung: Es ist Jonglier-Einrad-Akrobatik-Tag. Worum geht es dabei?

Es war ein kleines Jubiläum: Der Jonglier-Einrad-Akrobatik-Tag fand bereits zum zehnten Mal statt, zum dritten Mal in Folge in Schwabmünchen. Die Begeisterung bei den Schülern dafür war riesig. Die größte Gruppe unter den 200 Mitwirkenden stellten die Leonhard-Wagner-Schulen (80), an denen es seit 2006 das Wahlfach Bewegungskünste und seit 2016 das Projekt „LeWaZi“ (Leonhard-Wagner-Zirkus) als Wahlfach gibt. Geübt wird dort und speziell an diesem besonderen Tag mit und an allem: Jonglagen, Fahren mit den verrücktesten Rädern, Akrobatik und vieles mehr. Zum ersten Mal benutzt wurden beim Jonglier-Einrad-Akrobatik-Tag diesmal die Chinese Pole, eine flexible Stange mit einer Art Nest oben drauf, und das Schlappseil, eine flexible, durchhängende Drahtseilanlage, ähnlich der Slackline. Begeistert turnten die Schüler auch auf der Airtrack-Bahn des TSV Schwabmünchen, die von dem Verein betreut wurde.

Besonders gefragt an sportlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten an diesem Tag waren Motorik, Koordination, Gleichgewicht, Beweglichkeit, schnelle Auffassungsgabe und Trainingseifer. „Wir bedienen die Interessen der Schüler“, betonte Nuri Shahiko, der zusammen mit Armin Mattler und Jana Barz den Jongliertag organisierte.

200 Schüler wollen hoch hinaus

Sie hatten sich 28 Workshops einfallen lassen, in denen unter anderem für die abschließende große einstündige Show geübt wurde. Dabei gab es unter anderem eine Fahrrad-, Pferd- und Rhönradshow, Drahtseil-, Boden- und Hochradakrobatik sowie eine Vertikaltuchvorführung, die von Live-Gesang begleitet wurde. Garniert wurde alles durch Lichteffekte und Schattenspiele von Marco Zimmert. Die Tribünen waren komplett mit begeisterten Zuschauern besetzt, die sich dank der Mithilfe der SMV der Realschule bestens verpflegen konnten.

Auch wenn der Tag, entstanden durch viel Freizeit-Engagement, hervorragend bei Akteuren und Gästen ankam, wird für das kommende Jahr nach einem neuen Veranstalter gesucht. Denn eigentlich soll der Jonglier-Einrad-Akrobatik-Tag von Schule zu Schule rotieren.

Den nächsten LeWa-Zirkus wird es erst 2022 geben. Bis dahin sind die Leonhard-Wagner-Bewegungskünstler neben den vielen Trainingseinheiten mit den unterschiedlichsten öffentlichen Auftritten beschäftigt.

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