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Bezirksliga-Derby

20.08.2018

Auch der Sieger ist nicht völlig zufrieden

Treffen alter Bekannter: Bobingens Kapitän Sebastian Jeschek (links) versucht seinem ehemaligen Teamkollegen Tolga Özkan den Ball abzunehmen. Am Ende gingen die Königsbrunner als Sieger vom Feld.
Bild: Hieronymus Schneider

Was die Verantwortlichen von Türkgücü Königsbrunn und des TSV Bobingen zum Derby sagen

Mit dem 3:1 über den Nachbarn TSV Bobingen hat der SV Türkgücü Königsbrunn den dritten Platz in der Tabelle der Bezirksliga Schwaben Süd erklommen. Die Bobinger bleiben dagegen mit sechs Punkten auf Platz neun hängen.

Burak Tok, der spielende Co-Trainer des SV Türkgücü Königsbrunn, hatte die Elf in Absprache mit dem abwesenden Cheftrainer Ajet Abazi aufgestellt.

Da sechs Stammspieler fehlten, musste er einige Umstellungen vornehmen. So rückte Emir Demharter für Damjan Canovic ins Abwehrzentrum, Van Tuan Pham übernahm die Rolle von Dominic Britsch auf der rechten Außenbahn und im Mittelfeld kehrten Oguzhan Karaduman und Tolga Özkan in die Startelf zurück.

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Burak Tok dirigierte auf dem Spielfeld, assistiert von Manager Mehmet Celik, der auf der Trainerbank Platz nahm.

Das Fazit von Burak Tok nach dem Spiel: „Es war ein gutes und interessantes Spiel. Anfangs haben wir viele Fehler gemacht, es gab zu viele Fehlpässe und auch läuferisch waren wir in der ersten Halbzeit nicht richtig im Spiel.“ Die Bobinger hätten sehr gut mitgespielt: „Für die Leistung in der zweiten Halbzeit muss ich meine Mannschaft sehr loben. Wir haben den Ball wieder besser laufen lassen und hatten auch die besseren Chancen. Erdinc Kaygisiz hat das Spiel dann mit einer richtig tollen Einzelleistung für uns entschieden“.

Manager Mehmet Celik war der gleichen Meinung: „Die erste Halbzeit hat mir nicht gefallen, wir hatten keinen Pfeffer, keine Spritzigkeit. Aber ich bin zufrieden mit dem glücklichen Sieg – Hauptsache gewonnen“. Vorsitzender Cüneyt Celik: „Am Anfang war es komisch, beim 0:1 nach drei Minuten war die Abwehr unkonzentriert. Bis zur Einzelaktion von Erdinc Kaygisiz hatten wir auch nicht so viele Chancen. Durch diese drei Punkte sind wir jetzt oben mit dabei und das ist gut für uns.“

Bobingens Spielertrainer Marco Di Santo, der ebenfalls auf zahlreiche Spieler verzichten musste, trauert dem Punkt ein wenig hinterher: „Das ist schade, dass wir für eine gute Leistung nicht belohnt wurden.“ Nach der frühen Bobinger Führung hatte er sich eigentlich was ausgerechnet, „aber dann haben wir durch individuelle Fehler den Ausgleich kassiert“. In der zweiten Halbzeit hatte aus seiner Sicht Türkgücü zwar mehr vom Spiel, „aber wir hatten zwei richtig gute Chancen, die wir leider nicht genutzt haben“. Und so habe man leider die späten Tore kassiert. Di Santo: „Ein Punkt wäre schön gewesen, aber unterm Strich geht der Sieg für Türkgücü Königsbrunn aufgrund der höheren Spielanteile in Ordnung“.

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