TSV Schwabmünchen

22.04.2019

Auch in Rain gelingt kein Tor

Nichts zu holen gab es für Elias Herzig (rechts) und seine Kollegen vom TSV Schwabmünchen. Mit 0:2 unterlag man in Rain am Lech.
Bild: Szilvia Izsó

Der Bayernligist TSV Schwabmünchen musste sich mit 0:2 in Rain geschlagen geben. Wieder hakte es in der Offensive. 

Rain Die Offensive bleibt das große Problem beim TSV Schwabmünchen. Obwohl Torjäger Philip Schmid nach langer Verletzungspause wieder dabei war, gelang Schwabmünchen auch in Rain am Lech kein Treffer. Vier Spiele, ein Tor – so lautet die Schreckensbilanz nach dem 0:2 im Nachholspiel am gestrigen Ostermontag. Auch beim Spiel in Rain waren die Gäste vorne viel zu harmlos, als dass sie den Ex-Regionalligisten groß in Verlegenheit hätten bringen können. Und hinten hatte Keeper Felix Thiel nicht seinen besten Tag erwischt, denn beide Treffer schienen haltbar.

Zerfahrenes Spiel

Es war ein zerfahrenes Spiel mit wenigen Torraumszenen und vielen gelben Karten (fünf für Schwabmünchen, vier für Rain). Den Führungstreffer für die Gastgeber erzielte Johannes Müller, der in der 18. Minute einen Schuss von der Außenlinie im Tor versenkte, wobei Felix Thiel keine gute Figur machte. Nur sechs Minuten später hatte Fatlum Talla gegen seinen Ex-Club den Ausgleich auf dem Fuß, doch sein Schuss aus 20 Metern landete am Pfosten. Es war die einige nennenswerte Chance auf Schabmünchner Seite. „Wir trauen uns im Moment zu wenig zu. Statt einfach mal drauf zu halten, wollen wir den Ball ins Tor tragen“, ärgerte sich Abteilungsleiter Germar Thiele.

Ähnlich das Bild in der zweiten Hälfte, in der es kaum Chancen auf beiden Seiten gab. Nachdem in der 79. Minute Rene Schröder die Möglichkeit zum 2:0 für Rain vergeben hatte, fiel nur sechs Minuten später die Entscheidung: Maximilian Bär kam im Strafraum zum Schuss und traf ins kurz Eck.

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Abteilungsleiter: Kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen

„Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen“, sagte Germar Thiele nach dem Schlusspfiff. „Wir haben gut gekämpft und die Partie war relativ ausgeglichen. Rain hatte zwar ein leichtes Chancenplus, aber ein 0:0 wäre das richtige Ergebnis für so ein Spiel gewesen.“

Schwabmünchens Kapitän Thomas Rudolph war nach dem Schlusspfiff bedient: „Es fehlt an den kleinen Dingen, wie einfachen Pässen. Auch in den Zweikämpfen standen wir nicht eng genug, dabei hatten wir uns das eigentlich vorgenommen.“ Letzt habe man einfach kein gutes Spiel gemacht.

TSV Schwabmünchen Thiel, Mittermaier, Herzig, Kusterer (79. David Juric), Talla, Prechtl, Örnek, Rudolph, Abazi, Maiolo, Schmid

Tore 1:0 Johannes Müller (17.), 2:0 Maximilian Bär (85.)

Schiedsrichter Yannick Eberhardt (Burgberg)

Zuschauer 220

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