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Fußball, Bayernliga

27.04.2015

Bemühen allein reicht nicht

Nach seiner Sperre wieder für Schwabmünchen mit von der Partie: Tim Uhde. Doch entscheidende Akzente konnte auch er in Sonthofen nicht setzen.
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Nach seiner Sperre wieder für Schwabmünchen mit von der Partie: Tim Uhde. Doch entscheidende Akzente konnte auch er in Sonthofen nicht setzen.
Bild: Radloff

Der TSV Schwabmünchen verliert in Sonthofen ein Spiel von zwei eigentlich ebenbürtigen Mannschaften mit 0:1. Warum die „englischen Wochen“ ein Problem für das Team von Trainer René Ott sind

„Die Schwabmünchner bemühten sich. Doch diese Formulierung war schon in der Schule nicht das beste Zeugnis.“ Diese Aussage traf Spielleiter Manfred Bock als Fazit für die Niederlage der Schwabmünchner am Samstag in Sonthofen. Und er erklärt weiter: „Im Allgäu trafen zwei ebenbürtige Mannschaften in einem Spiel aufeinander, das eigentlich keine Sieger verdient hatte.“

Michael Zerle war es, der das erste Ausrufzeichen des Spiels setzte, allerdings mit seinem Kopfball nur das Netz von außen traf. Er war es auch, der die Menkinger in der 17. Minute vor einem frühen Rückstand bewahrte. Pascal Rasmus hatte Torwart Sebastian Steidle bereits ausgespielt, doch Zerle rettete kurz vor der Linie. Kurz darauf zeichnete sich Steidle aber wieder bei einem Schuss von Florian Makoru aus. Beinahe im Gegenzug jagte Tim Uhde, der nach seiner Sperre erstmals wieder mitspielen durfte, einen satten Schuss auf das Sonthofer Tor, blieb aber erfolglos.

Ruhiger wurde es dann nach der Pause. Beide Teams hatten nach wie vor Probleme im Spielaufbau und konnten nicht gerade durch Leistung glänzen. Den Unterschied machte Sonthofens quirliger Starstürmer Matthias Jörg, der nach langer Verletzung erstmals wieder mitmischte. Er tanzte seine Gegner aus, legte auf Rasmus ab, und der musste nur noch aus fünf Metern einschieben.

„Danach fehlten uns einfach die personellen und spielerischen Mittel, um nochmals ein richtiges Aufbäumen zu bieten“, so Bock. Er spricht damit nicht nur an, dass Schwabmünchen mit einem extrem ausgedünnten Kader ins Allgäu reiste (Andreas Rucht verletzt, Dominik Sandner kurzfristig verhindert, Joachim Frey krank, Johann Dittrich und Tobias Heinzinger verletzt), sondern auch auf die Problematik „Englische Wochen“: „Sie nagen an unserer Substanz. Und unser Kader lässt leider keine große Auswahl mehr zu.“

Nach dieser Niederlage bleibt der TSV Schwabmünchen auf dem ersten Relegationsplatz, da auch die Konkurrenten Federn gelassen haben. Trotzdem ist am Mittwoch ab 18 Uhr ein Sieg der Schwabmünchner gegen den Tabellensiebten, die SpVgg Hankofen-Hailing, Pflicht, um nicht noch tiefer in den Abstiegsstrudel zu geraten.

Am Sonntag geht es zur „Wundertüte“ Unterhaching

Denn am Sonntag müssen die Schwabmünchner nach Unterhaching, „eine Wundertüte“, wie Manfred Bock sagt. „In der einen Partie treten sie nur mit zehn Mann an, eine Woche später haben sie dann wieder 15 starke Spieler auf dem Platz. Keine Ahnung was uns in München erwartet.“

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