Fußball

27.09.2019

Bleibt Langerringen an der Spitze?

In letzter Zeit haben die Langerringer Spieler alles Grund zum Jubeln gehabt, denn seit über einem Jahr sind sie ungeschlagen. Am Samstag geht es zum Kreisliga-Derby nach Königsbrunn.
Bild: Hieronymus Schneider

Kreisliga Im Süd-Derby will der FC Königsbrunn den Höhenflug der SpVgg Langerringen bremsen. Lagerlechfeld und der TSV Schwabmünchen II hoffen daheim auf drei Punkte

Der siebte Spieltag in der Fußball-Kreisliga bringt wieder ein Derby im Süden. Der Aufsteiger SpVgg Langerringen kreuzt als bisher ungeschlagener Tabellenführer beim FC Königsbrunn auf.

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Für die Langerringer ist es schon das dritte und damit letzte Süd-Derby der Vorrunde. Die beiden anderen wurden jeweils mit 1:0 gegen die SpVgg Lagerlechfeld und die Reserve des TSV Schwabmünchen gewonnen. Trainer Klaus Köbler weist aber auf eine noch viel längere Serie hin. „Wir haben seit dem 16. September 2018 kein Spiel mehr verloren und sind also seit einem Jahr unbesiegt“, sagt der Langerringer Erfolgstrainer.

Diese Serie der SpVgg Langerringen soll auch im Königsbrunner Hans-Wenninger-Stadion halten. Allerdings fehlen der SpVgg zwei wichtige Leistungsträger. Lukas Müller erlitt im Spiel gegen den SSV Anhausen eine Gehirnerschütterung bei der umstrittenen Szene, die nicht mit einem Strafstoß geahndet wurde. Er fällt deshalb ebenso aus wie der stets torgefährliche Bastian Renner, der im Urlaub ist. Köbler ist aber dennoch zuversichtlich: „Wir haben einen großen Kader und müssen auch solche Ausfälle verkraften können“.

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Aufgrund der bisherigen Leistungen muss der Neuling als Favorit dieser Partie gelten. Der FC Königsbrunn hat nach zwei Siegen im Auswärtsspiel beim FC Haunstetten wieder einen Rückschlag einstecken müssen und fiel auf den Relegationsplatz zwölf zurück. Das ist für Trainer Johannes Georgs Grund genug, seine Mannschaft zu einem Sturz des Spitzenreiters zu motivieren. Zuletzt hat der FCK daheim immerhin den TSV Göggingen klar mit 4:1 besiegt.

Bereits am Freitagabend um 19 Uhr spielt die SpVgg Lagerlechfeld unter Flutlicht auf eigenem Platz gegen die SpVgg Westheim. Die Gäste stehen nach einem schwachen Start nur auf dem vorletzten Platz 13, haben aber ihre beiden letzten Spiele gewonnen. Seit Torjäger Marco Spengler wieder fit ist, läuft es bei den Kobelkickern wieder. Beim 4:3-Erfolg in Dinkelscherben erzielte er allein drei Tore. Zusammen mit Benjamin Walter bildet Spengler ein gefürchtetes Sturmduo.

Lagerlechfelds Spielertrainer Daniel Raffler will sich davon aber nicht beeindrucken lassen. „Wir haben auch gegen das Spitzenteam des FC Horgau spielerisch gut bestehen können und verdient einen Punkt geholt. Nun wollen wir möglichst alle drei Punkte auf dem Lechfeld behalten“, sagt der Coach der Lechfeldhasen.

Das gleiche Ziel hat auch Sebastian Holzer mit seinem Reserveteam des TSV Schwabmünchen. Nach den beiden Niederlagen im Derby gegen die SpVgg Langerringen und zuletzt beim TSV Zusmarshausen muss nun ein Sieg her, um oben mithalten zu können.

Der Gegner SSV Anhausen zeigte sich nach seiner Minikrise beim 2:2 in Langerringen wieder gut erholt. Trainer Benedikt Schmid hat seine Truppe nach der Standpauke wegen schlechter Einstellung und mangelnder Trainingsbeteiligung offenbar wieder auf die Spur gebracht. Mit sieben Punkten liegen die Anhauser nur einen Punkt hinter den Schwabmünchnern. Es kommt in diesem Spiel also darauf an, wer sich in der oberen Tabellenhälfte halten kann. Sebastian Holzer hat zumindest keine Personalprobleme. „Wir haben alle Mann an Bord“, sagt er und hofft auf einen Sieg am Marktsonntag.

Die Spiele im Landkreissüden

SpVgg Lagerlechfeld – SpVgg Westheim (Freitag, 19 Uhr)

FC Königsbrunn – SpVgg Langerringen (Samstag, 15.30 Uhr)

TSV Schwabmünchen II – SSV Anhausen (Sonntag, 15 Uhr).

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