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Jahreshauptversammlung

14.11.2019

„Bob der Baumeister“ ist ein Bobinger

Auch wenn sie nur noch zu dritt sind, will das Vorstandsteam mit (von links) Alfred Mrasek, Sigrid Seidler und Klaus Förster die Arbeit meistern.
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Auch wenn sie nur noch zu dritt sind, will das Vorstandsteam mit (von links) Alfred Mrasek, Sigrid Seidler und Klaus Förster die Arbeit meistern.

Der Vorstand des TSV besteht in Zukunft nur noch aus drei Mitgliedern. Trotzdem sieht der Verein optimistisch in die Zukunft. Bei der Weiterentwicklung des Sportparks sind die Mitglieder gefragt

Die Zeichen standen bei der Jahreshauptversammlung des TSV Bobingen erst einmal auf Abschied. Denn zwei altgediente Mitglieder des Vereinsvorstandes nahmen ihren Hut. Dieter Hentschel und Klaus Kowalski schieden auf eigenen Wunsch aus der Vereinsführung aus.

Der Vorsitzende Klaus Förster bedauerte dies sehr und bedankte sich bei beiden für die geleistete Arbeit. Besonders bei Dieter Hentschel, der gerade beim Neubau des Bobinger Sportparks sehr viele Arbeiten übernommen und die Baufortschritte überwacht hatte. Dafür verlieh im Klaus Förster den „TSV-Blauen Bob der Baumeister Spezial-helm“. In seiner Abschiedsrede bedankt sich Hentschel für den „tollen Helm“. Er hoffe, dass ein Nachfolger im Vorstand für ihn gefunden werden könne. Aber natürlich bliebe er dem Verein mit seinem Know-how erhalten und werde immer mit Rat und Tat zur Seite stehen. An die Stadt Bobingen gerichtet bemängelte er allerdings, dass man sich das ein- oder andere Mal etwas mehr Unterstützung, besonders in finanzieller Hinsicht, gewünscht hätte. Denn gerade der Neubau des Sportparks an der Hoechster Straße hätte sich durch Geldmangel immer wieder verzögert.

Danach erklärte Klaus Förster, dass es nun, mit nur noch drei Vorstandsmitgliedern, natürlich mehr Arbeit geben werde, zeigte sich aber durchaus zuversichtlich, dass über kurz oder lang doch noch Freiwillige für die Mitarbeit in der Vereinsführung gefunden werden könnten. Er rief die anwesenden Mitglieder dazu auf, noch einmal „in sich zu gehen“, um vielleicht doch Mitstreiter zu bekommen. Zumindest am Abend der Hauptversammlung aber sollte es beim Wunsch bleiben.

Förster betonte auch, dass der Neubau des Sportparks nicht seine Leistung oder die des jetzigen Vorstandes allein seien. Vielmehr sei es eine Teamleistung gewesen, die nur durch den Zusammenhalt und die Mitarbeit vieler möglich gewesen sei.

Hierbei bedankte er sich ausdrücklich bei seinem Vorgänger im Amt, Erwin Treischl, der viel Vorarbeit geleistet habe. So habe er, Klaus Förster, das Projekt nur noch umsetzen müssen. Auch ohne Unterstützung der Stadt Bobingen wäre es nicht gegangen, betonte Förster.

Natürlich habe es immer wieder Verzögerungen gegeben, da die Kosten gestiegen wären und die Finanzierung nicht immer damit habe Schritt halten können. Letztlich sei man aber auf einem guten Weg, und man freue sich, dass man nun, durch die Unterstützung eines Sponsors aus der Privatwirtschaft, den Bau der Zuschauertribüne im Stadion habe beginnen können.

Noch vor Weihnachten solle die Tribüne fertiggestellt werden. Bei den Außenanlagen sei dann wieder Eigeninitiative gefordert. Allerdings müsse dafür noch „etwas Geld“ eingesammelt werden.

Bei den anschließenden Neuwahlen des Vorstandes wurden die drei Bewerber Klaus Förster, Sigrid Seidler und Alfred Mrasek einstimmig wiedergewählt. Man sei guter Dinge, so Förster, dass der Neubau der neuen Sportstätte dem Verein einen positiven Schub geben werde. Schließlich hätte man eine neue sportliche Heimat gefunden, die dem Club auch helfe, sein Image nach außen zu verbessern. Natürlich trügen auch die guten bis sehr guten sportlichen Leistungen der Abteilungen TSV bei.

Besonders bedankte er sich bei den Mitgliedern der ersten Mannschaft der Fußballer. Nicht nur dass sie momentan, fast schon überraschend, mit einem siebten Tabellenplatz in der Bezirksliga Süd glänzen könnten, sondern auch, weil sie bei den Arbeitseinsätzen im Sportpark stets mit „hoher Mannstärke und vollem Einsatz“ dabei gewesen wären. In diesem Zusammenhang wies Förster darauf hin, dass auch in Zukunft noch viel Arbeit nötig sei und richtete einen Aufruf an alle Vereinsmitglieder, auch im kommenden Jahr wieder fleißig Arbeitseinsätze zu leisten. Anschließend übergab er das Wort an die Abteilungsleiter, die mit den Berichten aus ihren jeweiligen Abteilungen die etwa 60 anwesenden Mitglieder auf den neuesten Stand brachten.

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