Motorsport

18.06.2019

Bobinger Fahrer riskieren zu viel

Hier blieben die Pylonen stehen. Aber an anderer Stelle fing sich Marvin Steglich eine Strafe ein, was eine bessere Platzierung verhinderte.
Bild: Michael Kanth

Jugendkart-Slalom auf dem Parkplatz der Realschule

Fast 100 Teilnehmer waren beim 31. Jugendkart-Slalom des Automobilsportclubs Bobingen am Start. Der Lauf zählte zum Schwabenpokal.

Bei idealen äußeren Bedingungen trafen sich 98 Mädchen und Buben auf dem Realschulparkplatz in Bobingen, um den Parcours in möglichst kurzer Zeit und ohne Fehler zu durchfahren. Weil auch Teilnehmer von Vereinen bei dem Rennen in Bobingen dabei waren, die nicht in der Schwabenpokalrunde starteten, war das Feld und damit auch die Konkurrenz sehr groß.

Dadurch war allein die Klasse 2 mit 28 Startern sehr gut besetzt. In der Klasse 4 (21 Starter, Jahrgang 2004 und 2005) ging Niklas Bader vom ASC Bobingen an den Start und lag nach dem ersten Wertungslauf auf einem aussichtsreichen zweiten Platz. Im zweiten Wertungslauf riskierte er zu viel und fing sich sechs Strafsekunden ein, was ihn auf den sechsten Platz zurückwarf.

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Ähnlich erging es Raphael Zehrer in der K3 (25 Starter, Jahrgang 2006 und 2007). Zieht man vom Gesamtergebnis seine zwei Strafsekunden ab, hätte es für den dritten Platz gereicht; so aber musste er sich mit dem sechsten Platz begnügen. Marvin Steglich (ebenfalls K3) ging zu forsch an und fing sich gleich acht Strafsekunden ein, was letztlich nur für Platz 19 reichte. Ohne Strafe wäre es Platz zwei geworden.

Auch Alessio Lamura in der K5 (Jahrgang 2001–2003) wollte zu viel und fing sich sechs Strafsekunden ein, womit er auf dem letzten Platz landete.

Trotz allem Ärger über die Strafsekunden, den man dem einen oder anderen Fahrer bei der Siegerehrung ansah, hatten alle Spaß beim Rennen und sahen in ihren Fehlern den Ansporn, im Training noch intensiver zu arbeiten. (SZ)

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