Tanzen

05.07.2016

Da ging so richtig die Post ab

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Battle –diese Kategorie wurde erstmals beim Königscup gezeigt.

Tanzen Was hat der Königscup in Königsbrunn, was andere Veranstaltungen nicht haben?

Von Reinhold Radloff

Da brummen die Bässe, da schlägt der Beat, da tobt die Halle: Es ist wieder Königscup in der Willi-Oppenländer-Halle in Königsbrunn. Wer da als ambitionierte Nachwuchs-Tanzgruppe oder als Könner nicht dabei war, der wird sich ärgern. Denn dort „ging so richtig der Punk ab“, wie sich die Kids und Teenies ausdrückten. Und Neues gegenüber dem Vorjahr wurde auch noch geboten.

Wer Tatjana Kuschill kennt, der weiß, dass in ihrem Verein, dem TSC Dance Gallery, so richtig was los ist, immer Action, immer full Power. Genau diese Power übertrug sie auch auf ihren Königscup, der bereits zum dritten Mal ausgetragen wurde. Gruppen, über 500 Teilnehmer rund 800 Zuschauer, das zeigt schon die Beliebtheit dieses Wettbewerbs, für den Tänzer von immer weiter her anreisen.

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Alles war diesmal vertreten: von Anfängern bis zu Professionals. Deshalb musste auch eine Einteilung nach Alters- und Leistungsklassen dringend her. Da machten die Kleinen riesige Augen, wenn die Großen und Erfahrenen die Bühne zum Beben brachten. Bewundernd blickte sie zu Gruppen wie Dance A.kt oder Smiley Attack auf, beide erst kürzlich Süddeutscher Meister geworden, beide von der Dance Gallery, beide von Tatjana Kuschill trainiert.

Apropos Kuschill: Die Ex-Let‘s-Dance-Teilnehmerin trainiert fast alle Gruppen ihres Vereins selbst und zieht die Bewunderung ihrer vielen Mädels und wenigen Jungs immer wieder auf sich. Leistung ist aber für sie nicht alles. „Die Kids müssen mit einem Lächeln auf die Bühne gehen und so wieder runterkommen. Tanzen muss Spaß machen“, sagt sie und spricht den Teilnehmern Mut zu, sich locker zu präsentieren.

Mut, das brauchten die Gruppen, denn immerhin wurden sie von Profis wie Laura Del Vecchio, Rob Lawray und dem Superstar in Tanzkreisen, Joachim Llambi, beurteilt. „Das war ein sehr anstrengender Tag. Aber er hat mir gut gefallen und ich werde gerne wiederkommen“, sagte er.

Seiner Beurteilung entzogen sich Tänzer, die erstmals dabei waren: die Battles: Zwei Akteure treten direkt gegeneinander an, einer kommt in die nächste Runde. Battle, das ist Hip Hop/Urbanstyle mit Grundschritten, das ist das Metier von Europameister Rob Lawray.

Dafür war Llambi dann wieder bei den Standard-Tänzen in seinem Element und gab den teilweise sehr jungen Nachwuchstalenten neben seinem fachkundigen Urteil auch gerne Tipps.

Sichtlich geschafft nach einem anstrengenden Tag meinte Tatjana Kuschill: „Wir haben uns sehr viel Arbeit mit dem Königscup gemacht. Aber es hat sich wieder gelohnt. Ich habe viel positive Resonanz erfahren und schon eine ganze Reihe von Anfragen für das kommende Jahr, sogar aus anderen Bundesländern. Tanzen ist für Jugendliche, vor allem für Mädels, inzwischen eine ganz wichtige Sportart geworden. Das heißt, wir betreiben Jugendarbeit im besten Sinne. Wenn die dann erfolgreich ist, freut mich das sehr.“

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