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Fußball, Totopokal

13.09.2019

Das Derby fiel aus und Türkgücü ist raus

Da half auch der Antritt von Erdinc Kaygisiz (gelbes Trikot) nicht: Mit 0:2 musste sich der SV Türkgücü Königsbrunn im Toto-Pokal gegen Kissing geschlagen geben.
Bild: Hieronymus Schneider

Untermeitingen verlegte das Spiel gegen den TSV Bobingen kurzfristig auf nächsten Mittwoch

Das doch mit einiger Spannung erwartete Viertelfinale des Fußball-Totopokals auf Kreisebene verlief in mancherlei Hinsicht enttäuschend. Es zeigte sich, dass der Totopokal im Stellenwert doch weit hinter den Punktspielen rangiert und von einigen Vereinen nicht so ernst genommen wird. So fiel das Topspiel des Südens zwischen dem Kreisklassisten SV Untermeitingen und dem Bezirksligateam des TSV Bobingen aus, weil die Untermeitinger nicht genügend Spieler zusammenbrachten. Verletzungen und Arbeitszeit wurden als Gründe angegeben. Die Absage des Abteilungsleiters Sebastian Rieder kam erst um 10 Uhr am Spieltag in Absprache mit dem Kreisspielleiter Reinhold Mießl zustande. Der verlegte die Partie dann um eine Woche auf Mittwoch, den 18. September auf die gleiche Uhrzeit (17.45 Uhr).

Der dritte Vertreter aus dem Landkreissüden, der SV Türkgücü Königsbrunn, schied nach einer enttäuschenden Leistung beim Kreisklassisten Kissinger SC mit 0:2 aus dem Totopokal aus. Trainer Burak Tok gab einigen Urlaubsrückkehrern wie Tolga Özkan, Erdinc Kaygisiz, Halim Bal, Kaan Dogan und Atvam Oliveira die Gelegenheit, wieder Spielpraxis zu sammeln. Es war aber durchaus keine B-Elf, sondern lauter Spieler aus dem Kader der ersten Mannschaft, die auf das Feld liefen. Trotzdem lief es von Anfang an nicht rund. Die Kissinger standen sicher in der Abwehr und überraschten die Gäste in der 38. Minute mit einem langen Ball über die linke Seite. Marius Horak erkannte, dass Torwart René Bissinger sehr weit vor seinem Tor stand und überwand ihn mit einem Weitschuss aus 30 Metern zur 1:0-Führung. Den möglichen Ausgleich für Türkgücü verhinderte die Torlatte nach einem Kopfball von Kaan Dogan auf Flanke von Erdinc Kaygisiz.

Mit der Einwechslung von Kerem Cakin in der zweiten Halbzeit kamen die Königsbrunner zwar noch zu einigen Strafraumszenen, doch die Kissinger Abwehr und ihr Torhüter Daniel Sedlmeier erwiesen sich sattelfest. Nach 66 Minuten griff Burak Tok erstmals nach seiner Verletzung wieder ins Spielgeschehen ein, konnte aber die Wende nicht erzwingen. Die Entscheidung fiel durch einen Foulelfmeter, der völlig überraschend gegeben wurde, nachdem Torwart Bissinger einen Ball vor einem Kissinger Stürmer abfing. Kein Zuschauer hat ein Foul gesehen, aber es gab auch keine Proteste von den Türkgücü-Spielern. Jedenfalls verwandelte Pascal Mader den Elfer sicher zum 2:0. Der gleiche Spieler handelte sich in der 86. Minute noch zusammen mit Serkan Demharter auf der Gegenseite die Gelb-Rote Karte ein. Die Königsbrunner Schlussoffensive blieb aus und somit schied der SV Türkgücü wie im Vorjahr im Viertelfinale gegen den Kissinger SC aus.

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Die Partie des Kreisligaaufsteigers TSV Täfertingen gegen den Bezirksligaaufsteiger TSV Neusäß stand nach 90 Minuten 0:0 und so musste das Elfmeterschießen entscheiden. Dabei trafen die Neusäßer dreimal und die Täfertinger überhaupt nicht. Somit zieht der TSV Neusäß ins Pokalhalbfinale ein.

Der andere Bezirksligaaufsteiger TSV 1862 Friedberg nahm die Pokalaufgabe beim TSV Pöttmes aus der Kreisliga Augsburg Ost wohl überhaupt nicht ernst. Anders lässt sich die 0:10-Niederlage wohl nicht erklären.

Die Viertelfinalpaarungen im Überblick

SV Untermeitingen - TSV Bobingen, verlegt auf 18.9., 17.45 Uhr.

Kissing - Türkgücü Königsbrunn 2:0 (1:0) - Tore 1:0 Horak (37.), 2:0 Mader (75./Elfmeter) - Gelb-Rot Mader (Kissing) und Demharter (Türkgücü), beide 86.

TSV Täfertingen - TSV Neusäß 0:3 nach Elfmeterschießen - Tore Simic, Forster und Burda.

Pöttmes - TSV Friedberg 10:0 (4:0) - Tore 1:0 Fischer (2.), 2:0 Fischer (8.), 3:0 Nurten (20.), 4:0 Nurten (45.), 5:0 Fischer (51.), 6:0 Korenik (69.), 7:0 Cvetic (72.), 8:0 Fakic (80.), 9:0 Eigentor Bytyqi (83.), 10:0 Korenik (85) - Gelb-Rot Erdin (58.).

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