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Fußball

30.08.2019

Das erste Süd-Derby steht in der Kreisliga bevor

Johannes Georgs sieht das Spiel seines FC Königsbrunn gegen die SpVgg Lagerlechfeld schon als Schlüsselspiel für die Saison.
Bild: Hieronymus Schneider

Für den FC Königsbrunn geht es in der Kreisliga gegen die SpVgg Lagerlechfeld schon darum, ob sich das Team nach oben oder unten orientiert.

Am dritten Spieltag kommt es zum ersten Derby unter den vier Mannschaften des Südens in der Fußball-Kreisliga. Der FC Königsbrunn erwartet den Neuling SpVgg Lagerlechfeld.

Von einer klaren Favoritenstellung des etablierten Kreisligisten kann aber keine Rede sein. Die Königsbrunner stehen nach zwei Niederlagen noch mit leeren Händen am Tabellenende. Vor allem mit der Leistung bei der deftigen 1:5-Niederlage beim TSV Dinkelscherben war der neue Trainer Johannes Georgs gar nicht zufrieden: „Ich habe mit meiner Mannschaft über diese schlechte Leistung gesprochen und sie für die nächsten beiden Spiele in die Pflicht genommen. Denn wenn wir da keinen Sieg einfahren, müssen wir uns schon früh auf den Abstiegskampf einstellen“. Georgs kann noch nicht seine Wunschformation aufbieten, da drei Stammspieler noch wegen Urlaubs oder Verletzung fehlen. „Aber eine weitere Pleite können wir uns nicht erlauben und wollen diese drei wichtigen Punkte in Königsbrunn behalten“, so Georgs. Dagegen haben allerdings die Lagerlechfelder etwas einzuwenden. Der überzeugende 2:0-Heimsieg über den SSV Anhausen hat selbst Trainer Daniel Raffler überrascht. „Wir wollten das Spiel schon absagen, weil uns so viele Spieler fehlten, aber jetzt sieht es schon wieder deutlich besser aus“, sagt der selbst noch nicht einsatzfähige Spielertrainer. Aber mit Simon Wilde, Nikolai Kosak, Tobias Schäll, Helmut Baumgart und Alexander Kergel kehren gleich fünf Spieler wieder zurück und auch die Sperre von Torwart Mario Pachera ist abgelaufen. So fahren die Lechfeldhasen zuversichtlich nach Königsbrunn. Dieses Spiel findet bereits am Samstag um 15.30 Uhr im Hans-Wenninger-Stadion statt.

Langerringen trifft auf gestandenes Kreisliga-Team

Die SpVgg Langerringen trifft am Sonntag um 15 Uhr mit dem TSV Göggingen erstmals auf einen gestandenen Kreisligisten. In den ersten beiden Spielen hatten sie es ja mit den Mitaufsteigern Lagerlechfeld und Kriegshaber zu tun. Mit einem Sieg und einem Unentschieden kann der Einstand in die Kreisliga als gelungen bezeichnet werden. Co-Trainer Daniel Koller kann dem aus dem Urlaub zurückkehrenden Klaus Köbler also vier Punkte als Startkapital übergeben. „Das eingespielte Team des TSV Göggingen ist für uns ein Gradmesser“, sagt Koller, der den Gegner aus früheren Begegnungen mit der Reserve des TSV Schwabmünchen sehr gut kennt. Die Gögginger konnten bisher beim 2:2 in Schwabmünchen und dem 2:1-Heimsieg über den FC Haunstetten durchaus überzeugen. Bei Langerringen kehrt Lukas Müller wieder ins Team zurück, dafür fällt aber Dominik Grund aus.

Den Spieltag beschließt dann die Reserve des TSV Schwabmünchen am Sonntag um 17 Uhr gegen den FC Haunstetten. Nach zwei Unentschieden, in denen jeweils ein Rückstand noch zum 2:2 aufgeholt wurde, will Trainer Sebastian Holzer nun endlich einen Sieg einfahren. „Jetzt müssen drei Punkte her, auch wenn der FC Haunstetten ein schwerer Gegner ist“, gibt sich der Schwabmünchner Spielertrainer kämpferisch. Auf zwei bewährte Spieler wird er allerdings verzichten müssen. Manuel Ebeling fällt wegen Verletzung nur vorübergehend aus. Dagegen hat sich Fabian Eger dauerhaft verabschiedet und sich dem Bezirksligisten TSV Haunstetten angeschlossen. Der kleinere Haunstetter Fußballclub startete furios mit einem 6:1-Sieg gegen den TSV Kriegshaber, verlor dann aber im Totopokal gegen Türkgücü Königsbrunn und dann auch das zweite Punktspiel beim TSV Göggingen. Das Team des Trainers Florian Egger bringt mit dem Ex-Schwabmünchner Jonas Goetzke und dem Wehringer Neuzugang Thomas Stockinger zwei alte Bekannte mit nach Schwabmünchen. Stockinger hat mit vier Toren bereits bestens eingeschlagen, Goetzke wartet noch auf seinen ersten Einsatz.

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