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Handball

10.01.2020

Das lange Warten hat ein Ende

Lange mussten die Handballer des TSV Bobingen warten, nun ist es endlich so weit: Am Samstag kommt es in der Bezirksoberliga zum Derby gegen den Nachbarn vom BHC Königsbrunn.
Bild: Horst Plate

Erstmals seit vielen Jahren treffen wieder die Teams aus Bobingen und Königsbrunn am Samstag in der Bezirksoberliga zum Derby aufeinander. Bisher gab es meist nur Testspiele und Videoanalysen

Bobingen Lange gab es dieses Handball-Derby nicht mehr, doch am Samstag ist es so weit: In der Bobinger Singoldhalle treffen um 19.30 Uhr in der Bezirksoberliga die Mannschaften des TSV Bobingen und des BHC Königsbrunn aufeinander.

Die Gäste aus Königsbrunn starteten als Aufsteiger ordentlich und stehen mit 7:13 Punkten auf Platz neun. Bei genauerer Betrachtung fällt auf, wie gut der BHC in der Liga mithalten kann. Bei Spielen gegen Abstiegskandidaten gewannen sie stets überzeugend und konnten auch manchen Favoriten ärgern. Der Tabellenführer TSV Göggingen und der zweitplatzierte TSV Haunstetten II konnten sich beide jeweils nur mit einem Tor gegen das Team um Michael Hiermeier durchsetzen – ein Fingerzeig hinsichtlich der Ambitionen, sich im Mittelfeld der Liga oder höher festzusetzen.

Erfolgreich sind die Königsbrunner mit einer gesunden Mischung aus Erfahrung und Jugend. Ersteres bringen die aus Friedberg zurückgekehrten Brüder Matthias und Alexander Grobe sowie Torwart Gerald Schwarz mit. Sie führen die jungen Talente wie Topshooter Nico Bartsch an und helfen ihnen bei ihrer Weiterentwicklung. Alexander Grobe und Mario Tschierse werden den Königsbrunnern allerdings weiter fehlen und bei Lukas Alber wird sich erst kurzfristig herausstellen, ob ein Einsatz möglich ist. Daher wird man auch wieder auf die A-Jugend zurückgreifen, die allerdings am Nachmittag zuerst in Erlangen antreten muss.

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Trotz einer bisher starken Saison ist Punkten für Königsbrunn unerlässlich, um am Ende nicht doch wieder abzusteigen. Mit ihrer physisch starken und großen Abwehr wollen sie den Gastgeber zermürben und ihnen den Schneid abkaufen.

Dies wollen die Bobinger um Trainer Mario Stadlmair allerdings verhindern. Der Gastgeber ist seit Jahren in der Liga und möchte mittelfristig den Aufstieg in die Landesliga schaffen. Dies soll mit einer ähnlichen Mischung wie beim Gast geschehen. Die Rückkehrer Moritz Müller, Tobias Müller und Matthias Kraus bringen die Erfahrung mit und die Nachwuchsspieler profitieren davon. Vor allem zu Beginn der Saison fehlte dem TSV zwar die Konstanz, doch arbeitet das Trainerteam akribisch daran, die Mannschaft ideal auf jeden Gegner vorzubereiten, um diese Schwäche zu beheben. Der aktuelle fünfte Platz in der Tabelle ist in Ordnung, doch es ist noch Luft nach oben bei den Bobingern.

Die gute Abwehrarbeit ist eigentlich eine prima Grundlage, auch vorne erfolgreich zu sein, aber vielfach konnte man diese Chancen nicht nutzen. Doch der größte Trumpf der Singoldstädter, der Teamgeist, sorgt dafür, dass die Stimmung immer gut ist und alle motiviert in die Spiele gehen. Diesen will man auch am Wochenende nutzen, um gegen den starken Aufsteiger zu siegen.

Die beiden Teams kennen sich aus Testspielen oder auch Videomitschnitten sehr gut und deshalb wird es nicht viele Überraschungen geben. Die Fans beider Lager können sich somit auf ein Derby freuen, das nach langer Pause von der nächsten Handball-Generation ausgetragen wird. (SZ)

Termin Vor der Partie treffen um 17.30 Uhr die Reserven beider Mannschaft aufeinander.

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