Handball, Bezirksoberliga

27.11.2016

Das war’s dann wohl

„Was soll das denn gewesen sein?“, scheint hier Schwabmünchens Handballtrainer Holger Hübenthal nach der Niederlage gegen Lauingen zu sagen.
Bild: Radloff

Der TSV Schwabmünchen ist nach der Niederlage gegen Lauingen tief enttäuscht

Eine krachende Bruchlandung erlebte der TSV Schwabmünchen und mit ihm wohl seine Titelhoffnung beim Gastspiel in Lauingen. Die klar favorisierten Gelb-Blauen unterlagen der HSG Lauingen/Wittislingen am Ende knapp mit 23:24.

Bereits nach wenigen Spielminuten in der recht ordentlich besuchten Lauinger Stadthalle schwante den Verantwortlichen auf der Schwabmünchner Bank nichts Gutes, denn ihr Team wirkte in Angriff und Abwehr nicht auf der Höhe. Immer einen Schritt zu spät und ungewohnt zweikampfschwach ließen sich die Gelb-Blauen von der zwar schnell, aber sicher nicht übermäßig gefährlichen agierenden HSG düpieren.

So legten die Gastgeber bis zum 6:4 immer wieder zwei Tore vor, ehe die Schwabmünchner, angetrieben von einem treffsicheren Linksaußen Christian Weichel, beim 7:6 erstmals selbst in Führung gingen. Das kurze Gefühl, jetzt die Wende zum Besseren geschafft zu haben, verflog allerdings schnell. Eine Vielzahl größerer und kleinerer Fehlerquellen ließ das Spiel das Tabellenzweiten auf das Format eines Kellerkindes schrumpfen. So entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe. Beim 13:12 für die HSG ging es in die Kabinen.

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Nach dem Wiederanpfiff hatten die Schützlinge von Holger Hübenthal und Marius Astalosch ihre beste Phase. Die Abwehr ließ jetzt kaum noch etwas zu und ein ums andere Mal mussten die Hausherren unter Zeitspieldruck abschließen. Vom 16:14 bis zum 18:16 schienen die Schwabmünchner endlich auf Kurs zu kommen, was sich letztlich aber als Strohfeuer entpuppte.

Eine massive Fehlerkette bescherte einen brutalen 7:1-Lauf der Hausherren. Beim 23:19 für die HSG schien in der 54. Minute die Messe gelesen zu sein.

Es spricht für den Kampfgeist der Schwabmünchner, dass sie sich noch einmal auf 23:24 herankämpften und auch noch zweimal die Chance auf zumindest den Ausgleich hatten. Am Ende feierte aber der Gastgeber zurecht zwei nicht für möglich gehaltene Punkte gegen eine Schwabmünchner Mannschaft, in der das komplette Team einfach zu viel schuldig geblieben war.

TSV Schwabmünchen Hübenthal, Enchev (Tor); Zanker, K. Scholz (1), Reinsch (3), Bürgle (2), Bartl, Kreutz (2), Weichel (5), L. Scholz (1), Reichenberger (7/5), Strehle (2), Hänsel, Knoke.

Zuschauer 200

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