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Fußball, Bezirksliga

16.11.2019

Den Abschwung jetzt aufhalten

In Heimertingen will der SV Türkgücü Königsbrunn das Abrutschen ins Mittelfeld verhindern

Ohne Frage ist beim Fußball-Bezirksligisten SV Türkgücü Königsbrunn nach zwei Niederlagen hintereinander und nur zwei Siegen in den letzten sieben Spielen Ernüchterung und Enttäuschung eingetreten. Der erhoffte zweite Tabellenplatz ist mit fünf Punkten Rückstand und dem Abrutschen auf den sechsten Tabellenplatz in weite Ferne gerückt.

Vor allem die beiden Heimniederlagen gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte taten weh. Weder gegen den TSV Neusäß, noch gegen Friedberg gelang es dem starken Mittelfeld, die Stoßstürmer entscheidend in Szene zu setzen. Gegen massive Abwehrreihen taten sich die Angreifer des SV Türkgücü sehr schwer. Das dürfte auch am kommenden Sonntag (14 Uhr) beim FC Heimertingen nicht viel anders werden.

Schon beim Hinspiel haben sich die Unterallgäuer lange gewehrt und am Ende gab es einen knappen 1:0-Sieg für Türkgücü. „Wir müssen vor dem Tor wieder explodieren und im Mittelfeld mehr Tempo machen“, verlangt der Königsbrunner Trainer Burak Tok. Er hofft darauf, dass die Mittelfeldasse Cemal Mutlu, Erdinc Kaygisiz und Oguzhan Karaduman wieder völlig fit sind.

In der Abwehr fällt mit Serkan Demharter eine weitere Stütze aus. Er flog aus privaten Gründen kurzfristig in die Türkei. Die Abwehr wurde während der Hinrunde schon durch die Langzeitausfälle der beiden Spielertrainer Burak Tok, Michael Döhner, sowie von Damjan Canovic dezimiert. Dennoch weist sie mit 14 Gegentoren die wenigsten der ganzen Liga auf.

In Heimertingen wird wohl René Hauck von der Außenbahn in die Mitte rücken und zusammen mit Tolga Özkan das Abwehrzentrum bilden. Auf den beiden Seiten stehen Sem Michel, Dominic Britsch und Emre Cevik bereit. Möglicherweise kommt auch Özgün Kaplan zu seinem ersten Einsatz. Der Neuzugang war lange wegen einer Schulteroperation außer Gefecht und wurde in drei Spielen in der zweiten Mannschaft wieder herangeführt. Im Sturm hofft Burak Tok, dass Egor Keller nach seiner Verletzung wieder zu alter Stärke findet.

Auch der FC Heimertingen hat eine Negativserie hinter sich. Die vergangenen drei Spiele wurden alle zu Null verloren. Ihr letztes Erfolgserlebnis hatte die Elf des Spielertrainers Christoph Amann beim 3:2-Erfolg beim TSV Bobingen. Deshalb stehen auch die Unterallgäuer unter Zugzwang und werden alles daransetzen, eine weitere Heimniederlage zu vermeiden.

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