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Fußball

28.08.2017

Den Ball nicht am Keeper vorbeigebracht

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Cemal Mutlu nahm kurz vor der Pause bei Freistößen zweimal genau Maß und traf jeweils den Pfosten.

Warum der TSV Bobingen in der Bezirksliga gegen Neugablonz in einem packenden Spiel den Kürzeren zieht und welches recht seltene Kunststück dabei Cemal Mutlu gelingt

Trotz großer Hitze ging es beim Spiel der Fußball-Bezirksliga zwischen dem TSV Bobingen und dem BSK Olympia Neugablonz von der ersten Minute an schnell rauf und runter. Bobingen näherte sich erstmals durch Tim Müller dem Gästetor.

So hatten beide Teams auch früh mehrere gute Chancen zum Führungstreffer. Glück hatte Bobingen, als Benjamin Maier nach einem Konter vorbei an Torhüter Patrick Hiljanen an den linken Pfosten schoss (37.). Auf die beiden Situationen reagierten die Gastgeber und erspielten sich zwei gefährliche Freistöße. Dabei gelang Cemal Mutlu ein recht seltenes Kunststück: Den ersten setzte er aus 23 Metern halblinker Position an den linken Pfosten (42.). Beim zweiten rettete der rechte Pfosten nach wiederum nahezu perfektem Schuss (45.). Im Anschluss an den zweiten Freistoß hatte Halim Bal die große Möglichkeit zum 1:0, doch Torhüter Dennis Starowoit schnappte sich das Spielgerät. Wiederum nur Sekunden später köpfte Detke nach einer schönen Flanke von Simon Schlotterer knapp rechts am Tor vorbei.

Die Drangphase vor der Pause konnte Bobingen nicht in die zweite Halbzeit übertragen. Vielmehr zeigte Neugablonz seine Klasse. Der starke Alexander Weber setzte sich über links durch und passte auf Benjamin Maier, der aus acht Metern zum 0:1 einschob (48.). Beide Mannschaften drückten nun weiter aufs Tempo, die Gäste waren im Offensivspiel aber einfach besser. Als Cenk Er den Bobinger Keeper Hiljanen bereits umkurvt hatte, rettete Marco Di Santo auf der Linie (52.). Auch Alexander Webers Schuss blockte Zedelmeier in letzter Sekunde (78.). Die Bobinger wehrten sich zwar nach Kräften, waren aber nach vorne nicht zielstrebig genug. Neugablonz blieb hingegen vor allem über den schnellen Weber immer gefährlich. Di Santo vergab aus dem Getümmel nach einer Mutlu-Ecke noch die beste Chance. Sein Schuss vom Fünfmeterraum wurde abgefälscht und ging knapp rechts am Tor vorbei (82.).

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Bobingens Spielertrainer Marco Di Santo war nach dem Spiel nicht zufrieden: „Wir haben ein rassiges und interessantes Fußballspiel mit vor allem in der ersten Halbzeit vielen Tormöglichkeiten für beide Mannschaften gesehen. Nach dem 0:1 haben wir es leider nicht mehr geschafft konsequent nach vorne zu spielen.“

TSV Bobingen Hiljanen (Tor); Zedelmeier, Tomakin, Di Santo, S. Schlotterer, E. Mutlu, Detke, Jeschek, Müller (ab 79. Sirtkaya), C. Mutlu, Bal.

Neugablonz Starowoit (Tor); Stumpe, Scholl, Ozwald, Reichert, Schmitt (ab 90. Sax), Weber, Er (ab 71. Palvölgyi), Balcioglu (ab 78. Erhart), Dellaira, Maier.

Tor 0:1 Benjamin Maier(48.).

Zuschauer 75. (SZ)

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