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Eishockey, Landesliga

06.11.2017

Der Ärger überwiegt

Im Spiel gegen Amberg erzielte Tim Bertele einen Treffer. Nach der Partie war er aber nicht gut auf die Unparteiischen zu sprechen.
Bild: Plate

Der EHC Königsbrunn war weniger wegen der Niederlage gegen Amberg sauer

Eng war die Partie gegen die Wild Lions. Der EHC Königsbrunn hätte bei der hoch spannenden Partie in Amberg Minuten vor dem Abpfiff noch ausgleichen können.

Der EHC reiste mit gerade mal 13 Feldspielern nach Amberg, denn zu den zwölf vom Freitag kehrte der angeschlagene Hayden Trupp in den Kader zurück. Im Tor stand Sebastian Kinader.

Mit dem Sieg vom Freitag im Rücken konnte Königsbrunn ohne großen Druck beginnen. Vor allem in den ersten zehn Spielminuten agierte der EHC clever und erarbeitete sich einige Chancen, blieb aber ohne Torerfolg. Amberg machte es besser. Nach einem Doppelschlag stand es 2:0 für die cleveren Hausherren.

Königsbrunn präsentierte sich trotz der Ausfälle als Gegner auf Augenhöhe, nur die Chancenauswertung war mangelhaft.

Auch nach dem Wiederanpfiff zeigte sich der EHC kämpferisch stark und hoch motiviert. Doch erst nach zehn Minuten konnte sich Königsbrunn mit dem 2:1 durch Tim Bertele wieder ins Spiel bringen. Wegen einiger Strafzeiten gelang dem EHC der Ausgleich nicht.

Nach dem Pausentee erwischten die Gastgeber den besseren Start, verpassten es aber, eine Entscheidung zu erzwingen. Danach war der EHC am Drücker und drängte energisch auf den Ausgleich. Wieder hagelte es Strafzeiten, beide Teams konnten aber nicht davon profitieren.

Die Schlussphase hatte es dann in sich, denn Königsbrunn glich kurz vor Spielende durch Lukas Fettinger in Überzahl aus. Die Freude währte aber nur sehr kurz, denn gerade mal eine Minute später konnten die Wild Lions dank einer Strafzeit der Gäste wieder auf 3:2 davonziehen. Auch die Herausnahme von Goalie Sebastian Kinader zugunsten eines weiteren Stürmers blieb ohne Erfolg, Amberg nahm die Einladung mit dem leeren Tor an und sorgte für den 4:2-Endstand.

Die Niederlage hat keine Auswirkung für den EHC. Da Mitkonkurrent Freising mit 1:3 in Selb verlor, bleibt Königsbrunn auf Platz fünf und ist weiter auf Kurs Richtung Aufstiegsrunde. Vorsitzender Tim Bertele war nach dem Spiel sauer und ließ verbal Dampf ab: „Meiner Meinung nach wurden wir heute von den Schiedsrichtern klar benachteiligt. Mit solch einer Leistung der Unparteiischen war es nicht möglich, in Amberg zu gewinnen. Ehrlich gesagt habe ich auch nichts anderes erwartet, weil uns so etwas nicht zum ersten Mal dort passiert ist. Ich bin stolz auf die Mannschaft, die nie aufgegeben hat. Wir gehen erhobenen Hauptes in die nächsten Spiele.“

EHC-Coach Alexander Wedl hätte gerne Punkte mitgenommen, hat aber kaum Grund zu Kritik an seiner Mannschaft: „Wir sind leider sehr schlecht in die Partie gestartet. Die zwei Treffer innerhalb kurzer Zeit haben wir aber ganz gut weggesteckt und klasse gefightet. Wir hatten durchaus die Chance, das Spiel zu gewinnen, leider wurde es nach dem Ausgleich sehr unübersichtlich.“

Tore 1:0 Bartels (Köbele) (13.), 2:0 Heilmann (14.), 2:1 Bertele (Streicher) (30.), 2:2 Fettinger (Streicher) (58.), 3:2 Heilmann (Bogner) (60.), 4:2 Köbele (Heilmann) (60.)

Strafminuten ERSC Amberg 18, EHC Königsbrunn 28+2x10

Zuschauer 353

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