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Eishockey, Landesliga

16.10.2017

Der Druck war zu groß

Bad Kissingen (in Schwarz) baute vor dem Königsbrunner Tor mächtig Druck auf. Da die Brunnenstädter nur mit einer Rumpfmannschaft angereist waren, konnte sie dem nicht genügend standhalten.
Bild: Plate

Warum der EHC Königsbrunn bei den „Wölfen“ eine Niederlage kassierte

Bei den „Wölfen“ des EC Bad Kissingen gab es für die stark dezimierten Königsbrunner nichts zu holen. Mit einer 1:3-Niederlage und einem weiteren verletzten Leistungsträger musste der EHC nach großem Kampf die Rückreise antreten.

Königsbrunn war nur mit einer Rumpftruppe nach Bad Kissingen angereist. Neben acht Leistungsträgern fehlte auch der am Freitag gesperrte Danny Grünauer. Doch der EHC wollte die Punkte nicht herschenken und begann die Partie gewohnt kämpferisch. Dabei agierten die Spieler aus einer sicheren Abwehr heraus und gingen keine unnötigen Risiken ein.

Die Bad Kissinger Wölfe starteten wie erwartet in die Begegnung und drückten in das Königsbrunner Drittel. Doch der EHC hielt gut dagegen und hatte schon in den Anfangsminuten Tormöglichkeiten. Die Wölfe machten es besser und netzten in der fünften Spielminute zum 1:0 ein. Königsbrunn ließ sich dadurch nicht beirren und hätte in der siebten Spielminute nach einem Alleingang von Hayden Trupp fast ausgeglichen. Nur Sekunden später hatte Max Arnawa seine erste Großchance, erzielte aber keinen Treffer. Kurz darauf blieb Dominik Zimmermann nach einem Check des Bad Kissinger Spielertrainers Nemirovski liegen, was für die Gastgeber jedoch ohne Folgen blieb. Dafür musste Zimmermann vom Eis und ins Krankenhaus. Am Freitag war er noch an drei der vier Königsbrunner Treffer beteiligt. EHC-Coach Wedl war sichtlich erzürnt, als die erwartete Strafe für Bad Kissingen ausblieb. Die hochkochende Stimmung legte sich aber bis Drittelende.

Auch nach dem Pausentee begannen die Gastgeber stark, der EHC lauerte auf seine Chance. Doch ein abgefälschter Schlagschuss von der blauen Linie führte zum 2:0 für die Wölfe. Königsbrunn blieb zwar weiterhin engagiert, spätestens aber beim herausragenden Gästekeeper Zukovas war dann Feierabend.

Erst im letzten Spielabschnitt hatte der EHC Grund zum Jubeln, als der bis dahin bärenstark agierende Hayden Trupp Max Arnawa in Überzahl zum 2:1-Anschlusstreffer bediente. Die Freude währte aber nur kurz, denn Bad Kissingen sorgte mit dem Tor zum 3:1 in der 49. Spielminute für den alten Abstand. Königsbrunn setzte kurz vor Schluss nochmals alles auf eine Karte und nahm Goalie Sebastian Kinader zugunsten eines weiteren Feldspielers heraus. Doch die Gastgeber ließen nichts mehr anbrennen und schaukelten die Partie verdient nach Hause.

Am Ende des Spieltags bleiben dem EHC null Punkte und ein weiterer verletzter Leistungsträger, Königsbrunn wusste aber durch großen Kampfgeist und unermüdlichen Einsatz zu überzeugen.

Alexander Wedl war zwar enttäuscht über die Niederlage, hatte aber viel Lob für sein Team übrig: „Wir sind hier mit einer Rumpftruppe angereist und haben gut gegen die hochkarätig bestückte Truppe der Gastgeber mitgehalten. Meine Mannschaft hat immer Gas gegeben und sich nochmals rangekämpft. Auf dieser Leistung lässt sich weiter aufbauen, ich glaube an unseren Erfolg.“

Tore 1:0 Zeivald (Nemirovski) (5.), 2:0 Eirenschmalz (Nikitin) (36.), 2:1 Arnawa (Trupp) (41.), 3:1 Grönstrand (Nikitin) (49.)

Strafminuten EC Bad Kissingen 10 EHC Königsbrunn 8

Zuschauer 460

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