Newsticker

Dänemark schließt Grenzen für deutsche Urlauber

Fußball

28.05.2015

Der Frust hielt nicht lange an

Kleinaitingens Kapitän Johannes Fendt im Luftduell gegen Pfersees Torhüter Aytac Togay.
2 Bilder
Kleinaitingens Kapitän Johannes Fendt im Luftduell gegen Pfersees Torhüter Aytac Togay.

Der FC Kleinaitingen scheitert knapp im ersten Relegationsspiel am TSV Pfersee. Die Zukunft vom scheidenden Trainer Elmar Kügle ist noch ungewiss. Am Ende feiern beide Teams

Inningen/ Kleinaitingen Es hat nicht sollen sein. Nach einer furiosen Saison scheiterte der FC Kleinaitingen im ersten Relegationsspiel zur Kreisliga vor 400 Zuschauern mit einer 1:2-Niederlage am TSV Pfersee.

Doch die Enttäuschung der Kleinaitinger hielt nicht lange an. Gut zehn Minuten nach Abpfiff der spannenden Partie in Inningen liessen die Kleinaitinger die Köpfe hängen. Dann schlug die Laune um und die Stimmung stieg. Kein Wunder, hatte der Aufsteiger doch in der Punktrunde für die Sensation schlechthin gesorgt. Nach nur vier Punkten aus den ersten sieben Partien fand sich die Elf von Trainer Elmar Kügle am Tabellenende wieder. Aber schon damals prophezeite Kügle, dass in seiner Mannschaft mehr steckt. Dass es am Ende gar zur Vizemeisterschaft reicht, hat aber sogar ihn überrascht. „Sicher bin ich nach der Niederlage gegen Pfersee ein wenig enttäuscht, aber unter dem Strich ist es Wahnsinn, was die Mannschaft erreicht hat,“ freut sich Kügle. Nach dem schwachen Start legte das Team um Kapitän Johannes Fendt los. Im restlichen Saisonverlauf holten die Kleinaitinger 50 von 57 möglichen Punkten. Das sorgte am Ende für Rang zwei und die Teilnahme an der Relegation zur Kreisliga.

Dort wartete der Vizemeister der Kreisklasse Mitte, der TSV Pfersee. Vor allem die Offensive der Augsburger beeindruckte. 81 Tore erzielte der TSV, davon alleine 24 der Togolese Francois Akpaloo. Die Pferseer kamen besser ins Spiel und gingen mit einem „wunderschönen Tor,“ so Kügle, früh in Führung. Es waren keine 20 Minuten gespielt, da trafen die Augsburger zum 2:0. Das war der Weckruf für die Kleinaitinger. Der FC kam besser ins Spiel und mit dem Pausenpfiff sorgte der junge Manuel Mayr für den hochverdienten Anschlusstreffer.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Nach dem Seitenwechsel waren die Kleinaitinger anfangs die spielbestimmende Mannschaft, ehe der Druck der Kügle-Elf etwas nachließ. So kam Pfersee wieder mehr Spielanteile und auch Torgelegenheiten. In der Schlussphase setzten die Kleinaitinger noch einmal alles auf eine Karte und warfen nahezu alles nach vorn. Doch die Abwehr der Augsburger hielt den Angriffsversuchen des FCK stand.

Die Kleinaitinger können trotzdem stolz auf die Saison sein. „Wenn man bedenkt, wie viele Ausfälle wir zum Saisonende hin zu verkraften hatten, ist die Leistung noch größer,“ freut sich Kügle. „Ohne Leistung und Einsatzwille derer, die für die fehlenden Stammkräfte spielten zu schmälen, bin ich der Meinung, dass wir dieses Spiel in Bestbesetzung sogar gewinnen hätten können. Dass wir so weit gekommen sind, ist auch ein Verdienst derer, die unsere Ausfälle ersetzt haben,“ lobt der Coach, der nach drei Jahren den FC Kleinaitingen verlässt. „Es war eine tolle Zeit. Beeindruckend, dass nach dem Abstieg alle zusammengestanden haben und den sofortigen Wiederaufstieg geschafft haben. Die Spieler haben sich dann mit dieser Saison nochmals extra belohnt,“ blickt Kügle zurück. Noch offen ist, ob Elmar Kügle auch in der nächsten Saison als Trainer aktiv ist.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren