Newsticker

Söder fordert bundesweit einheitliche Regeln für regionale Corona-Gegenmaßnahmen
  1. Startseite
  2. Lokales (Schwabmünchen)
  3. Lokalsport
  4. Der Gegner heißt nun Dinkelscherben

07.06.2009

Der Gegner heißt nun Dinkelscherben

Der Gegner der Fußballer des FC Königsbrunn im Kampf um den letzten freien Platz in der Bezirksoberliga heißt TSV Dinkelscherben. Das Team aus der Reischenau unterlag am Samstag vor 1200 Zuschauern in Emersacker im ersten Relegationsspiel dem TSV Schwaben Augsburg äußerst unglücklich mit 0:1 und hat nun am morgigen Dienstag in Gersthofen (Anstoß 18.30 Uhr) eine zweite Chance, den Sprung ins "schwäbische Oberhaus" doch noch zu schaffen.

Im Dinkelscherber Lager herrschte nach dem 0:1 gegen Schwaben Augsburg blankes Entsetzen. Nicht, weil man sich geschlagen hatte geben müssen. Die Art und Weise, wie diese Niederlage zustande gekommen war, drückte so gewaltig aufs Gemüt. Schiedsrichter Martin Prinzler vom VfL Kaufering hatte bereits drei Finger in die Höhe gereckt, um anzuzeigen, wie viele Minuten er nachspielen lassen würde, als der TSV Schwaben zu einer Ecke kam. Und die löste eine Kettenreaktion an Fehlern aus. Den kollektiven Abwehrblackout in Form von mehreren verunglückten Klärungsversuchen nutzte Mirolub Lopacanin und drückte aus nächster Nähe den Ball über die Linie (90.+1). Schockstarre, Sprachlosigkeit, Depression und bei dem ein oder anderen Fan sogar Tränen. Der Erste, der aus dem Stimmungstief fand, war Günther Leutenmayr. "Kopf hoch, Jungs", munterte der Vereinschef die niedergeschlagenen Kaiserberg-Kicker auf. "Jetzt packen wir es eben am Dienstag."

Bobby Riedl sah einen "bärenstarken" Kontrahenten

Der Königsbrunner Trainer Helmut "Bobby" Riedl, Augenzeuge der Partie, zeigte sich vom morgigen Gegner beeindruckt, vor allem von dessen Leistung im ersten Durchgang. "Bärenstark" sei die Mannschaft da gewesen und "hätte 2:0 führen müssen".

Nach dem Wechsel waren die Aktionen der Truppe nicht mehr so zwingend. Schwaben Augsburg gewann die Oberhand, und in dieser Phase wurde Regisseur Michael Leutenmayr schmerzlich vermisst. Bereits in der 22. Minute waren er und Alexander Chetschik bei einem Luftkampf mit den Köpfen zusammengerasselt. Während Chetschik weitermachen konnte, musste Leutenmayr vom Platz. (msta/rk)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren