Handball

10.12.2019

Der Matchplan ging auf

Bezirksoberliga-Aufsteiger Königsbrunn (rot) konnte gegen die Friedberger Bayernligareserve einen Punkt erkämpfen.
Bild: Tina Sailer

Königsbrunns Herren punkten in letzter Sekunde. Verletzungspech bei den Damen

Königsbrunn Für die BOL-Herren der Königsbrunner Handballer verlief der vergangene Spieltag aufregend, aber durchaus erfolgreich. Anders bei den Damen, die dem Verletzungspech Tribut zollen mussten.

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Die Königsbrunner BOL-Handballer hatten sich im Abschlusstraining gut auf den Gegner TSV Friedberg eingestellt und wollten den Matchplan einhalten.

Allerdings startete der BHC zuerst etwas überhastet in die Partie. Die Bälle kamen nicht sauber an und der TSV wurde eingeladen ins Tempospiel zu gehen. Königsbrunns Torhüter Gerry Schwarz konnte allerdings die ersten Bälle entschärfen. Im Angriff überzeugte Nico Bartsch mit sehenswerten Rückraumwürfen. Friedbergs Torhüter Zull konnte gegen diese nichts ausrichten. Die Abwehr stand gut und Friedbergs Rückraumspieler wurden meist kontrolliert.

Der Matchplan ging auf

Das Spiel blieb trotzdem offen da Königsbrunn immer wieder Unterzahlsituationen kompensieren mussten. Mal ging der BHC in Führung, dann wieder der TSV. Ein direkter Freiwurf von Nico Bartsch schrammte knapp am Tor vorbei und somitgingen beide Teams mit 13:13 in die Pause.

Die zweite Hälfte begann gut für die Gäste aus der Brunnstadt. Die Führung von Alexander Grobe wurde vom TSV noch egalisiert, aber dann ging’s schnell. Vier Tore in Folge brachten eine 18:14 Führung für den BHC. Dabei wurden ein paar Chancen nicht konsequent zu Ende gebracht und somit konnten die Königsbrunner die Führung nicht weiter erhöhen. Friedberg kam wieder näher und glich etwas glücklich in der 46. Minute aus (18:18).

Jetzt war das Spiel wieder offen und es ging hin und her. Beim Stand von 24:24 musste der BHC wieder zwei Zeitstrafen kompensieren, hielt aber das Unentschieden. Die letzte Minute sollte es in sich haben. Königsbrunn bekam eine Zeitstrafe und so musste der BHC die Partie in Unterzahl zu Ende spielen. Friedberg konnte 25 Sekunden vor Ende den 25:24 Führungstreffer erzielen, doch ein schönes Anspiel auf den frei stehenden Alex Grobe am Kreis und der darauffolgenden Treffer sorgten für den Ausgleich.

Der letzte Wurf von Friedberg brachte dann nichts mehr ein und so stand ein 25:25 Unentschieden zu Buche.

BHC Königsbrunn Timo Engelhardt, Gerry Schwarz (Tor), Alex Grobe (5), Tobias Böhm, Sven Bartsch (3+1), Bene Eitzenberger, Nico Bartsch (9+2), Max Herzog, Tim Sailer, Simon Mörchen (2), Matthias Grobe (1), Lukas Alber (1), Florian Beier (1) und Mario Tschierse.

Damen mit Rumpfteam ohne Chance

Den Königsbrunner Damen klebt das Verletzungspech an den Fersen. Nachdem die Kreisläuferin Ricarda Echter bereits seit Wochen wegen einem doppelten Daumenbruch ausfällt, wurde nun bei ihrer Schwester Alessandra ein Kreuzbandriss diagnostiziert. Auch Mittespielerin Jaqueline Müller wird erst 2020 wieder ins Geschehen eingreifen können.

Mit diesen Vorzeichen stellten sich die Brunnenstädterinnen am vergangenen Sonntag dem SV Mering. Die Mannschaft stellte sich dabei fast von selbst auf. Auf allen Positionen „gelernte“ Spielerinnen einzusetzen war unmöglich. Umso wichtiger war es, dass sich Annina Müller trotz Karriereende sich spontan entschloss, am Kreis auszuhelfen. Auch Lisa Pribil, eigentlich Torfrau, spielte auf der Außenposition und steuerte zwei Tore bei.

Das Fazit zum Spiel ist, dass Routinier Miri Steinmetz eine tolle Partie spielte, die junge Mannschaft mitzog, alle kämpften, aber letzten Endes keine Möglichkeit auf Punkte bestand. Die Partie endete mit 21:34 (10:19).

BHC Königsbrunn Wüst (Tor), Zell (1), Herko (5/1), Pribil (2), Schlegel (4), Müller, Steinmetz (7), Pritschet (2).

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