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Fußball, Bayernliga

20.03.2015

Der Sieg ist Pflicht

Diese Geste wäre den Schwabmünchnern nach dem Spiel gegen Dachau am allerliebsten. Denn sie sind zum Siegen verdammt.
Bild: Reinhold Radloff

 Schwabmünchen startet gegen Dachau den harten Kampf ums Überleben

 Am 28. Spieltag der Fußball-Bayernliga Süd steht für den TSV Schwabmünchen das nächste Kellerderby auf dem Terminplan. Am Sonntag um 15 Uhr erwarten die Schwarz-Weißen im Ivo-Moll-Stadion den Aufsteiger TSV 1865 Dachau. Dabei sind sich Trainer, Mannschaft und Abteilungsleitung im Lager der Schwarz-Weißen einig und aufgrund der gefährlichen tabellarischen Lage bewusst: „Ein Sieg ist Pflicht.“

Ansonsten könnte es für die Schwabmünchner schon bald zappenduster aussehen, was den direkten Klassenerhalt in der Bayernliga betrifft. „Alle Konkurrenten da unten sammeln fleißig Punkte und damit sollten auch wir jetzt schleunigst beginnen. Ich erwarte zudem, dass unsere Truppe mental mit dem Druck umgehen und fertig damit wird, weil sie sich ja schließlich selbst in diese Lage gebracht hat“, fordert TSV-Manager Manfred Bock zwingend den fünften Dreier der Saison im eigenen Stadion.

Die Oberbayern haben zwei Zähler mehr auf ihrem Konto und würden bei einer Niederlage hinter die Elf um Kapitän Sebastian Steidle rutschen. Nicht nur deshalb sieht Trainer Rene Ott, ähnlich wie beim torlosen Remis in der Hinrunde, eine enge Kiste auf sein Team zukommen: „Es wird ein knallhartes Abstiegsduell, bei dem um jeden Zentimeter Boden gekämpft wird. Dachau verlor in der Winterpause mit Christian Doll seinen Torjäger Richtung Pipinsried und wird als geschlossene Einheit agieren. Wir wollen diesmal auf keinen Fall einen Schönheitspreis, sondern siegen, völlig egal wie.“

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Ferner hofft der Schwabmünchner Coach auf eine Trotzreaktion wegen der unglücklichen „Last-Minute-Pleite“ am vergangenen Wochenende in Rosenheim: „Wir haben das zu Beginn der Trainingswoche noch einmal aufgearbeitet und sind uns einig, so ein mieses Gefühl nicht noch einmal erleben zu wollen. Die Jungs möchten sich diesmal für den Aufwand unbedingt auch den verdienten Lohn abholen. Außerdem wissen wir alle Bescheid, dass es bei einem Misserfolg schlecht für uns ausschaut, die Abstiegsregion bis zum Saisonende komplett zu verlassen.“

Dachau gewann beim Start in dieses Fußballjahr überraschend in Unterföhring und kassierte zuletzt eine knappe Heimniederlage gegen Eichstätt.

Der TSV Schwabmünchen kann den gleichen Kader aufbieten wie in Rosenheim, also erneut, aber wohl letztmals, ohne Neuzugang Thomas Rudolph.

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