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Tanzen

27.02.2018

Der flexible Star

„Dancit“ heißt das selbst kreierte Tanzsport-Fitness-Programm, das der „Let‘s dance“- Star Christian Polanc beim Tag der offenen Tür im dancepoint Königsbrunn vorstellte.
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„Dancit“ heißt das selbst kreierte Tanzsport-Fitness-Programm, das der „Let‘s dance“- Star Christian Polanc beim Tag der offenen Tür im dancepoint Königsbrunn vorstellte.
Bild: Reinhold Radloff

„Let‘s dance“-Gewinner Christian Polanc überrascht im dancepoint in Königsbrunn

In der Eingangshalle des dancepoint in Königsbrunn wuselt es nur so: Es ist Tag der offenen Tür bei dem bekannten Tanzclub. Doch da gibt es noch einen zusätzlichen Aspekt, der viele anlockt: Christian Polanc, der Star aus „Let‘s dance“ ist da, ja mehr als das, er bietet sein Können und Wissen auf gleich mehreren Gebieten zur Nachahmung an.

Nicht nur die Frauen strahlen, als Christian Polanc den großen Saal im dancepoint betritt: gut gebaut, gut aussehend, gut drauf. Und dann geht es auch schon los mit dem Cha-Cha-Cha-Workshop.

Zu Beginn stellt er gleich mal den Namen des Tanzes infrage, denn seiner Meinung nach müsste er eigentlich Cha Cha heißen, um die Tanzakzente richtig zu setzen. Und das ist noch lange nicht allles, was er erklärt: „Tanzen ist Gegenwart, ist Spannung in der Wirbelsäule, ist Beweglichkeit, ist Ausstrahlung.“ Und schon bei den ersten Schritten, die er zeigt, schmelzen die Mädels unten im Saal dahin. Wie der die Hüfte schwingt, wie der mit den Armen akzentuiert, wie der die Schritte setzt...

Die vielen Tanzfreunde im Saal hängen nicht nur an seinen Lippen, sondern auch an seinen ausgefeilten Bewegungen und lassen sich von den vielen Fachbegriffen, die der Ingolstädter verwendet, nicht verwirren, versuchen, ihn mit mehr oder weniger Erfolg zu kopieren, möglichst viel aus der Stunde mitzunehmen, die viel zu schnell vorbei ist.

Doch das war es noch lange nicht mit dem „Let‘s dance“-Star, der bei der beliebten Fernsehshow seit vielen Jahren mit Massimo Sinato, ehemals Mitglied bei dancepoint mit seiner früheren Frau Tatjana Kuschill, als Profitänzer arbeitet. Jetzt geht es erst so richtig los. Kurz die Klamotten umstylen und schon geht es weiter mit „dancit“, dem selbst kreierten Tanz- und Fitness-Programm.

Dass Tanzen schweißtreibender Sport ist, dafür ist Polanc der Beweis. Noch als 16-Jähriger ein antriebsloses Pummelchen ohne Selbstvertrauen mutierte er nach Eintritt in einen Tanzsportverein zu einem Bewegungs-, Show- und Motivationstalent mit riesigem Selbstvertrauen. Nach vielen Meistertiteln und zwei Siegen bei der RTL-Show, an der er auch 2018 wieder teilnimmt, hat er jetzt sogar sein eigenes Konzept mit „dancit“ entwickelt, das schon in unzähligen Clubs weitergegeben wird und für Begeisterung sorgt.

Es hat etwas von Zumba, ist aber mehr tänzerisch. „Im Prinzip machen wir einen Schritt und kombinieren den mit hundert verschiedenen Bewegungen im ganzen Körper“ erklärt der 39-Jährige ganz kurz, im Gegenteil zum Cha Cha zuvor. Vor- und Nachmachen ist das Prinzip. „Wichtig ist, dass ihr Spaß daran habt“, sagt und legt los mit Bewegungen zu fetziger Musik, die schon beim „Warm Up“ den Schweiß fließen lassen. Der Applaus seiner durchgeschwitzten „Trainingsgruppe“ am Ende gibt ihm recht.

Sicherlich wird so mancher daraus schon bald beim dancepoint einen dancit-Kurs mit Sandra Hofmeister belegen.

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