Fußball

14.05.2019

Di Santo: Die Abgänge tun uns weh

Sie verlassen den TSV Bobingen (von links): Cemal Mutlu, Marco Weise, Murat Calli und Cemal Nam.
Bild: Elmar Knöchel

Vier Spieler verlassen den Bezirksligisten TSV Bobingen

Die Bobinger Fußballer stehen in der Bezirksliga so gut da wie seit Langem nicht mehr. Doch in die Freude über den fünften Tabellenplatz mischt sich auch Wehmut, denn am Samstag wurden beim 1:0-Heimerfolg gegen Heimertingen gleich vier Spieler verabschiedet: Cemal Mutlu und Cemal Nam wechseln zum Nachbarn und Liga-Konkurrenten Türkgücü Königsbrunn, Marco Weise zu Viktoria Augsburg und das Ziel von Murat Calli ist noch unklar.

„Natürlich tut das weh, wenn uns solche Spieler verlassen. Mit Murat Calli habe ich schon in der Jugend zusammengespielt, und auch Cemal Mutlu kenne ich schon viele Jahre. Alle vier sind tolle Menschen, und da schmerzt es natürlich, wenn sie gehen“, so Bobingens Trainer Marco Di Santo. Sportlich trifft den Bezirksligisten vor allem der Weggang von Cemal Mutlu: „Das sind 26 Scorerpunkte, die auf einmal weg sind. Das aufzufangen, ist fast nicht möglich“, so Di Santo. Doch auch die anderen drei Spieler seien sehr wichtig für das Team gewesen: „Cemal Nam hat sich ständig weiterentwickelt und spielt einen super Fußball, Murat Calli war eine wichtige Stütze über viele Jahre hinweg und auch Marco Weise war fast in jedem Training dabei und deshalb ein wichtiger Baustein für unser Team, auch wenn er vielleicht nicht die Einsatzzeiten bekommen hat, die er sich gewünscht hat.“

Bei allen vier Spielern sei die Trennung aber fair verlaufen. „Marco Weise hat uns erst vor Kurzem informiert, dass er wechseln möchte, und bei den anderen drei wussten wir schon zur Winterpause, dass sie uns verlassen werden. Wir sind natürlich traurig darüber, konnten uns aber darauf einstellen.“

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Und wie will man den Wegfall der vier Spieler kompensieren? „Es wird Neuzugänge geben, zum Teil auch Spieler, die früher bei uns waren“, so Di Santo, der aber noch keine Namen nennen möchte. Ansonsten gehe man den berwährten Weg: Jugendspieler in die erste Mannschaft einzubauen und weiter zu entwickeln.

Dass Cemal Mutlu und Cemal Nam zum Nachbarn und Liga-Konkurrenten Türkgücü Königsbrunn wechseln, ist Marco Di Santo gar nicht so unrecht: „So sehe ich sie vielleicht öfter mal wieder.“ Ohnehin habe man mit dem Nachbarn ein sehr gutes Verhältnis.

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