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Fußball,Bezirksliga

28.04.2018

Die Freude auf ein schwieriges Spiel

Dirigiert und motiviert seine Mannschaft von hinten: Bobingens Torwart Nummer eins Patrick Hiljanen.
Bild: Reinhold Radloff

Der TSV Bobingen tritt zum Lokalderby beim TSV Haunstetten an. Beide Vereine trennen nur 15 Kilometer und drei Punkte in der Tabelle

Zwei, zwei, zwei. Der TSV Bobingen hat nach der Winterpause in der Bezirksliga Süd eine ausgeglichene Bilanz. Je zwei Siege, Unentschieden und Niederlagen – in den letzten vier Spielen blieben die Hochsträßler gar ungeschlagen. Eigentlich also kein Grund, um beunruhigt zu sein. Doch die Situation im Tabellenkeller spitzt sich zu, weil auch die Konkurrenten Ziemetshausen, Kaufering und Durach in den letzten Wochen punkteten. Auch der heutige Gegner, der TSV Haunstetten, machte Plätze gut.

Nach einer bisher unglücklichen Saison stand Haunstetten zwischenzeitlich auf einem Abstiegsrang. Das neue Trainerduo Dennis und Patrick Gilg schaffte in den letzten Spielen allerdings die Wende. Die Süd-Augsburger meldeten sich mit zwei Siegen zurück.

Kleiner Platz – schneller Ball

Mit nun 30 Punkten rangieren die Haunstetter, bei einer Partie mehr, nur drei Zähler hinter Bobingen. Das Spiel verspricht also Spannung: „In Haunstetten war es schon immer schwierig“, weiß Bobingens Torhüter Patrick Hiljanen. „Und es wird wieder ein enges Spiel, weil der Platz klein und der Ball immer schnell im Spiel ist. Darauf freue ich mich.“ Mit einem Sieg könnten die Bobinger einen direkten Konkurrenten auf Distanz halten.

Ein sogenanntes Sechs-Punkte-Spiel also? „Unsere Situation nach dem Spiel gegen Neusäß hat sich nicht verändert. Wir kämpfen noch um unser Ziel Klassenerhalt, das wir schnellstmöglich erreichen wollen“, will Hiljanen die Bedeutung der Partie nicht überbewerten.

Trotzdem wollen die Bobinger wie beim 2:1-Sieg in der Hinrunde das Derby und so auch den direkten Vergleich für sich entscheiden. An der Motivation des Torhüters kann es schon mal nicht scheitern: „Natürlich sind Derbys heute nicht mehr ganz so wie früher. Trotzdem will man zeigen, wem das „sogenannte Revier“ gehört. Das wollen ganz klar wir sein, und wir werden alles daransetzen, das auch zu zeigen.“ (pr)

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