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Fußball

09.10.2019

Die Kreisklasse bleibt unberechenbar

Der TSV Königsbrunn hat zur Zeit viel Grund zu jubeln und schob sich mit den jüngsten Erfolgserlebnissen bis auf Rang zwei vor. Fußball Kreisklasse
Bild: Marcus Angele

Der FSV Inningen holt sich im direkten Duell gegen Kleinaitingen die Führung zurück. Bringt Fischach nun den Tabellenersten wieder ins Stolpern?

Mal rauf, mal runter – das macht munter: In der Kreisklasse Süd geht es an der Spitze weiter unberechenbar zu. Schwabegg gewann diesmal gegen den favorisierten SSV Margertshausen, Inningen fertigte Kleinaitingen unerwartet deutlich mit 7:2 ab und Wehringen schnappte sich in Hiltenfingen die nächsten drei Punkte. Gewiss ist hier nur, dass nichts gewiss ist.

Bereits am Samstag konnte sich Wehringen nur 48 Stunden nach dem Sieg gegen Inningen gleich die nächsten drei Punkte in Hiltenfingen ergattern. Dies war so im Hiltenfinger Rund nach der Donnerstags-Niederlage gegen Königsbrunn nicht erwartet worden und dementsprechend herrschte nach dem Spiel Frustration in der ASV-Kabine. Nun geht die Reise nach Kleinaitingen, wo die Frustgefühle in etwa gleich hoch sein dürften. Mit einem bösen 2:7 unterlag der FC beim FSV Inningen. Bis zur Pause war eigentlich alles in Ordnung und die Kleinaitinger hielten das Ergebnis noch offen. Doch nach der Pause ging innerhalb von zwanzig Minuten alles den Bach runter und Inningen nagelte die FCK-Bude mal so richtig voll. Überwerten sollte man die erste Niederlage aber nicht, da der FCK doch einige verletzungsbedingte Ausfälle zu verzeichnen hatte. Im Spiel gegen den ASV Hiltenfingen wird es nun darauf ankommen, welches Team unter der Woche seinen Frust besser verarbeiten konnte.

Erneut Doppelspieltag für Wehringen

Beim FSV Wehringen steht gleich der nächste Doppelspieltag auf dem Programm. Am Donnerstag geht es nach Fischach zum Nachholspiel. Wenn die Truppe von Florian Britsch weiter so diszipliniert weiterspielt, dürfte auch dort durchaus mit einem Punktgewinn zu rechnen sein. Am Sonntag wird die Aufgabe mit dem TSV Ustersbach aber nicht leichter. Doch auch Ustersbach bekam im letzten Spiel wieder eine unnötige Klatsche. Gut gespielt, zahlreiche Torchancen und doch wieder Punkte verschenkt. Dies zieht sich bei den Gelb-Blauen wie ein roter Faden seit Saisonbeginn durch. Wie schon beim 1:1 gegen Margertshausen ließ man gute Möglichkeiten liegen und kassierte hinten relativ leicht den Ausgleich. Gegen Königsbrunn war man ebenfalls gleichwertig, scheiterte aber an sich selbst oder auch am überragenden Brunnenstädter Keeper Daniel Morhart. Dagegen nutzte der TSV Königsbrunn seine Möglichkeiten eiskalt und siegte vielleicht etwas zu hoch mit 4:1.

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Der neue Tabellenzweite aus Königsbrunn empfängt bereits am Samstag den SSV Margertshausen zu einem höchst interessanten Duell. Margertshausen unterlag in Schwabegg knapp mit 1:2 und hatte in letzter Zeit immer wieder Probleme bei seinen Auswärtsspielen. Wenn die junge Truppe von Wolfgang Missenhardt weiter so konsequent an ihrem schnellen Passspiel arbeitet und sie jetzt auch noch aus ihren Chancen wie in Ustersbach Tore macht, ist sie sicher auch ein heißer Kandidat für die Top drei.

Drittes Heimspiel in Folge für Schwabegg

Der SV Schwabegg hat derweil das dritte Heimspiel in Folge vor der Tür. Diesmal kommt der FSV Großaitingen angereist. Das Team von Sepp Schlögel war am vergangenen Spieltag spielfrei und gilt in dieser Partie nicht unbedingt als Favorit. Mit bisher sieben Punkten aus acht Spielen steht Großaitingen nur auf dem drittletzten Platz. Doch was sagt das schon bei den Spielverläufen in dieser kuriosen Kreisklassen-Saison aus – eventuell hat sich Trainerfuchs Schlögel gegen sein Ex-Team sogar etwas Besonderes ausgedacht und ist die Überraschung am zehnten Spieltag.

Ausgeruht gehen auch die beiden Teams aus Langenneufnach und Untermeitingen in ihr Match. Nachdem das Staudenderby der SpVgg in Walkertshofen schon auf den 24. November verschoben worden war, musste Untermeitingen aufgrund Unbespielbarkeit des Platzes seine Partie gegen Fischach ebenfalls kurzfristig absagen. Langenneufnach und Untermeitingen trennt derzeit nur ein Punkt und beide befinden sich mit sieben beziehungsweise acht Punkten im Tabellenkeller der Liga. Somit würde beiden Mannschaften ein Sieg für die anstehenden schweren Begegnungen gut zu Gesicht stehen. Aber lassen wir uns überraschen, denn schon Berti Vogts sagte: „Ich glaube, dass der Tabellenerste jederzeit den Spitzenreiter schlagen kann.“

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