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Handball

24.10.2019

Die Lage ist angespannt in Schwabmünchen

Wiedergutmachung ist für Leo Scholz und seine Mannschaftskameraden angesagt, wenn es am Samstag gegen Friedberg geht.
Bild: Felix Dahlheim

Beim TSV Schwabmünchen steht ein Heimspieltag an: Die Männer erwarten Friedberg II, die Frauen den SV München Laim.

Schwabmünchen In einer sportlich angespannten Lage steht für die Schwabmünchner Handballer am Samstagabend in der Hans-Nebauer-Sporthalle ein wichtiger Heimspiel-Doppelpack auf dem Programm. Die Bezirksoberliga-Männer empfangen ab 18 Uhr den TSV Friedberg II, die Landesliga-Frauen erwarten im Anschluss den SV München Laim (20 Uhr).

Keine Frage, die deutliche Niederlage vom Vorwochenende beim TSV Haunstetten II hat bei der eigentlich sehr gut in Fahrt scheinenden ersten Männersieben schon Wirkung gezeigt. So stand für das Team vor dem Dienstagstraining mittels Videostudium erst einmal eine Aufarbeitung dieser nach einer guten ersten Halbzeit vollkommen aus dem Ruder gelaufenen Partie an. Dabei sparten die Spieler erfreulicherweise nicht mit Selbstkritik, die hoffentlich mit den klaren Statements des Trainerteams auch auf fruchtbaren Boden fällt.

Die beste Möglichkeit, ein deutliches Zeichen in die richtige Richtung zu setzen ist dabei das Heimspiel gegen die junge Friedberger Bayernligareserve, die mit 5:3 Zählern einen guten Saisonstart hingelegt hat. Das Team mit Trainerin Sandy Mayr sind gegenüber dem Vorjahr spürbar stabiler geworden und vertrauen neben dem schnellen und technisch versierten Angriffsspiel jetzt auch auf eine bessere Defensive. Dennoch sollte gerade der Schwabmünchner Rückraum alle Voraussetzungen mitbringen, um in dieser Partie sowohl in der Offensive als auch im Innenblock der Abwehr die entscheidenden Akzente zu setzen. Mit der guten Aufarbeitung der letzten Partie und den eigenen Fans im Rücken peilen die Gelb-Blauen auf heimischen Parkett in jedem Fall zwei Punkte an.

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Frauen gegen Vizemeister vor schwerer Aufgabe

Nach vier Spieltagen der Landesliga Süd warten die Schwabmünchner Frauen aktuell noch auf das erste echte Erfolgserlebnis, denn nach dem Auftaktremis in Marktoberdorf gab es für die Schützlinge von Trainer Holger Hübenthal drei Niederlagen in Serie. Vor allem die 20:21-Heimniederlage vor zwei Wochen gegen den TSV Herrsching bleibt dabei in schmerzlicher Erinnerung, denn hier wäre für die Gelb-Blauen mehr drin gewesen. Insbesondere die bisher für einen Aufsteiger nicht ganz unüblich hohe Fehlerquote wurde in den vergangenen Trainingseinheiten aufgearbeitet und man kann gespannt sein, ob Team und Trainer hier einen Fortschritt erreichen können.

Dies dürfte gegen den SV München Laim auch dringend nötig sein, denn der Vizemeister der Vorsaison ist vor allem auch für sein starkes Gegenstoßspiel bekannt. Die Münchnerinnen sind mir 4:4 Zählern für ihre Verhältnisse nicht optimal aus den Startlöchern gekommen und trotz ihrer klaren Favoritenrolle sicher nicht absolut unschlagbar. Personell bleibt die Situation im Schwabmünchner Lager eher schwierig, auch wenn mit Anne Marb und Katharina Maywald zwei über Monate ausgefallene Rückraumspielerinnen zumindest auf die Bank zurückkehren. Ein Wiedersehen gibt es in diesem Duell mit Lisa Hinkofer, die im April noch in Gelb-Blau den Landesligaaufstieg feierte, nun aber in ihrem Studienort München eine neue handballerische Heimat gefunden hat. (hüb)

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